Ein offenbar noch unbenutzter Gleisanschluß für ein
Betriebsgelände (Zaun am Eingang) wurde über einen
straßenunabhängigen Z.240-Weg gebaut. Im Moment gibt es da
weder ein Andreaskreuz, noch sonst irgendwas, was den
Übergang sichert. Ist bei einem selten genutzten
Betriebsanschluß vielleicht auch nicht notwendig.
Die Gleise laufen schräg über den Weg, und stellen
möglicherweise eine Sturzgefahr für Radfahrer dar, wenn man
sie nicht bemerkt. Beleuchtet ist, aber dennoch ist das
Gleis erstmal recht unauffällig.
Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze) vorschlagen?
Mir würden ja Linien parallel zu den Gleisen geeignet
erscheinen, aber diese stellen ja alle irgendwelche
Verkehrszeichen (mit an der Stelle nicht gewollten
Anordnungen) dar.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
Elke Bock writes:
> Ein offenbar noch unbenutzter GleisanschluÃź für
ein
> Betriebsgelände (Zaun am Eingang) wurde über
einen
> straÃźenunabhängigen Z.240-Weg gebaut. Im Moment
gibt es da
> weder ein Andreaskreuz, noch sonst irgendwas, was den
> Ãśbergang sichert. Ist bei einem selten genutzten
> BetriebsanschluÃź vielleicht auch nicht notwendig.
>
> Die Gleise laufen schräg über den Weg, und
stellen
> möglicherweise eine Sturzgefahr für Radfahrer
dar, wenn man
> sie nicht bemerkt. Beleuchtet ist, aber dennoch ist das
> Gleis erstmal recht unauffällig.
>
> Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze)
vorschlagen?
Auffüllen des Hohlraumes mit hartem Gummi, der Radfahrern
widersteht aber
unter dem Gewicht üblicher Bahnfahrzeuge
zusammengedrückt wird.
--
Thomas Noll email: - tn -@web.de
Elke Bock wrote:
> Die Gleise laufen schräg über den Weg, und stellen
> möglicherweise eine Sturzgefahr für Radfahrer dar, wenn man
> sie nicht bemerkt. Beleuchtet ist, aber dennoch ist das
> Gleis erstmal recht unauffällig.
>
> Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze) vorschlagen?
Ich kenne einige solcher Stellen an Bundesstraßen, an denen ein
Warnschild mit der Aufschrift "Achtung! Schräge
Gleisrillen"(oder so
ähnlich) steht, das scheint es also als Standard zu geben.
Luxuriös wären natürlich zusätzlich noch seitliche
Ausbuchtungen des
Weges, so dass die annähernd rechtwinklige Querung der Schienen
möglich
wäre.
Kurt, mit Sturzerfahrung(Rennrad) an solchen Stellen
Imogkoanspam@web.de (Kurt Fischer) schrieb:
>Elke Bock wrote:
>
>
>> Die Gleise laufen schräg über den Weg, und stellen
>> möglicherweise eine Sturzgefahr für Radfahrer dar, wenn man
>> sie nicht bemerkt. Beleuchtet ist, aber dennoch ist das
>> Gleis erstmal recht unauffällig.
>>
>> Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze) vorschlagen?
>
>Ich kenne einige solcher Stellen an Bundesstraßen, an denen ein
>Warnschild mit der Aufschrift "Achtung! Schräge
Gleisrillen"(oder so
>ähnlich) steht, das scheint es also als Standard zu geben.
Hm. Schilder gibt es gewiß mit jeder Aufschrift zu haben,
sie verlangen aber etwas Wartung (gelegentliche Reinigung).
>Luxuriös wären natürlich zusätzlich noch seitliche
Ausbuchtungen des
>Weges, so dass die annähernd rechtwinklige Querung der Schienen
möglich
>wäre.
Ähm, sooo schmal ist der Weg nun nicht, und rechtwinklig ist
auch gar nicht nötig. :-)
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
Thomas Noll schrieb:
>Elke Bock writes:
>> Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze) vorschlagen?
>
>Auffüllen des Hohlraumes mit hartem Gummi, der Radfahrern widersteht
aber
>unter dem Gewicht üblicher Bahnfahrzeuge zusammengedrückt wird.
Wenn das so funktioniert, ist das natürlich die ideale
Lösung.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
"Patrick G. Stößer" schrieb:
>Aber: Ist das Problem bei Gleisen nicht eher die Rutschgefahr bei
Nässe
>als die "Lücke" in der Oberfläche?
Das (Haupt-)Problem an Gleisen ist, daß die Lücke eine
Breite hat, welche der gebräuchlicher Fahrradbereifung stark
ähnelt. Das führt dazu, daß man in der Lücke nicht fahren
kann, weil die zur Aufrechterhaltung der Balance nötigen
Minikurven nicht möglich sind.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
"Patrick G. StÃ¶Ãźer"
writes:
> Am 13.11.2004 schrieb Thomas Noll:
>
> > Elke Bock writes:
> >
> >> [...] Gleise [...] recht unauffällig.
> >>
> >> Was könnte man zur Sicherung (gegen
Stürze) vorschlagen?
> >
> > Auffüllen des Hohlraumes mit hartem Gummi, der
Radfahrern widersteht aber
> > unter dem Gewicht üblicher Bahnfahrzeuge
zusammengedrückt wird.
>
> Gibt es das?
Ja.
> Toll. Hast du da einen Link?
Nein. Wurde aber schon vor >10 Jahren eingesetzt, wesentliches Gegenargument
sind die Erhaltungskosten, die von der Anzahl der durchfahrenden
Schienenfahrzeuge abhängen.
--
Thomas Noll email: - tn -@web.de
Am Sat, 13 Nov 2004 12:25:02 +0100 schrieb Elke Bock in
de.soc.recht.strassenverkehr:
> Die Gleise laufen schräg über den Weg, und stellen
> möglicherweise eine Sturzgefahr für Radfahrer dar, wenn man
> sie nicht bemerkt. Beleuchtet ist, aber dennoch ist das
> Gleis erstmal recht unauffällig.
>
> Was könnte man zur Sicherung (gegen Stürze) vorschlagen?
Zeichen 114
> Mir würden ja Linien parallel zu den Gleisen geeignet
> erscheinen, aber diese stellen ja alle irgendwelche
> Verkehrszeichen (mit an der Stelle nicht gewollten
> Anordnungen) dar.
Parallele Linien? Umgekehrt: Sperrflächen auf beiden Seiten, am besten
gepflastert, so daß auch erfühlbar, die dazu anleiten, mögichst
vertikal
über die Gleise zu fahren.
--
A || Bernd Sluka
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