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Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Ralf Gente 2004-04-10 20:11:15

Hallo NG-ler,

also, es geht um ein ca. 3 Jahre altes Trekkingrad.
Das Rad war ein paar Wochen nach dem Kauf nochmal beim
Händler zur Inspektion.
Seitdem ist daran vor allem an Kette und Schaltung
pflegemäßig nichts mehr geschehen.

Heute bin ich damit zu einem Händler gefahren,
um checken zu lassen, was jetzt alles überfällig ist.
Da ich nicht besonders viel gefahren bin, sah es
nicht kritisch aus.
Trotzdem wollte der Händler mein Fahrrad zur Inspektion
dabehalten. - Ich würde mir die 35-50 Euro aber gerne sparen ;-)
Was er austauschen wollte:
Die Baudenzüge der Schaltung (Shimano Kettenschaltung), wegen angeblich
abgenutzter Teflonbeschichtung.
- Wofür ist das nötig solange ich keine Probleme beim Schalten habe?
Die Bremsbeläge, nicht wegen Abnutzung, sondern weil das Gummi
mit der Zeit härter wird
- Kann ich verstehen, aber die kann ich auch selber austauschen, oder?
Was gibt es sonst noch, was nach so einem Zeitraum an einem Fahrrad
gemacht werden muss?
Gibt es dabei irgendwas, wobei ihr einem (manuell geschickten aber
am Fahrrad unerfahrenen) Laien vom selbermachen abraten würdet?

Ich habe heute erstmal mit einem trockenen Stück Stoff die Kette
und die Zahnräder der Schaltung so gut es ging von dem
Fett-Dreck-Gemisch befreit, das sich da angesammelt hatte
und und von einem Kettenöl, das ich heute gekauft habe,
etwas auf die Kette, die sich ziemlich trocken anfühlte, gegeben.
Reicht das oder muss ich da mit irgendwelchem Renigungmittel ran?
Ich habe kein gutes Gefühl dabei, das alles komplett zu entfetten.

Fresst mich bitte nicht auf, falls ich irgendwelchen
Blödsinn geschrieben habe, ich habe weder im Usenet,
noch beim Warten von Fahrrädern viel Erfahrung. ;-)

Grüße,
Ralf

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

. 2004-04-10 22:17:18

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Oliver Ojo Bedford 2004-04-10 22:17:18

Ralf Gente writes:

> Hallo NG-ler,
>
> also, es geht um ein ca. 3 Jahre altes Trekkingrad.
> Seitdem ist daran vor allem an Kette und Schaltung
> pflegemäßig nichts mehr geschehen.
> Da ich nicht besonders viel gefahren bin, sah es
> nicht kritisch aus.

D.h. es handelt sich um einen Garagen-Rad, das nur
bei schönem Wetter bewegt wurde?

> Trotzdem wollte der Händler mein Fahrrad zur Inspektion
> dabehalten. - Ich würde mir die 35-50 Euro aber gerne sparen ;-)
> Was er austauschen wollte:
> Die Baudenzüge der Schaltung (Shimano Kettenschaltung), wegen angeblich
> abgenutzter Teflonbeschichtung.

Halte ich für Quatsch. Wenns gut schaltet, müssen
die Bowdenzüge auch nicht gewechselt werden. Allerdings
könnte es sinnvoll sein die Drahtseile an den Klemmstellen
zu überprüfen. Bei den Bremsen erst recht.

> Die Bremsbeläge, nicht wegen Abnutzung, sondern weil das Gummi
> mit der Zeit härter wird
> - Kann ich verstehen, aber die kann ich auch selber austauschen, oder?

Ja. Bei V-Brakes und Cantilever auch nicht sonderlich kompliziert.

> Was gibt es sonst noch, was nach so einem Zeitraum an einem Fahrrad
> gemacht werden muss?

Hängt stark vom Einsatz ab. Bei einem Garagenrad wohl
nichts. Überprüf aber unbedingt den Zustand der Reifen.

> Gibt es dabei irgendwas, wobei ihr einem (manuell geschickten aber
> am Fahrrad unerfahrenen) Laien vom selbermachen abraten würdet?

Laufräder, Tretlager, Steuersatz.

Es gibt aber für alles Anleitungen im Web.

> Ich habe heute erstmal mit einem trockenen Stück Stoff die Kette
> und die Zahnräder der Schaltung so gut es ging von dem
> Fett-Dreck-Gemisch befreit, das sich da angesammelt hatte

Äh, wo kommt das denn her? Als eine der ersten Aktionen
ordentlich Nähmaschinenöl auf die Kette gegeben?

> und und von einem Kettenöl, das ich heute gekauft habe,
> etwas auf die Kette, die sich ziemlich trocken anfühlte, gegeben.
> Reicht das oder muss ich da mit irgendwelchem Renigungmittel ran?

Ich wurde erstmal einige Kilometer fahren und gucken wie
leicht-/gutgängig alles ist. Danach entscheiden.

> Ich habe kein gutes Gefühl dabei, das alles komplett zu entfetten.

Normalerweise nicht nötig.

> Fresst mich bitte nicht auf, falls ich irgendwelchen
> Blödsinn geschrieben habe, ich habe weder im Usenet,
> noch beim Warten von Fahrrädern viel Erfahrung. ;-)

Disclaimer: ich auch nicht.

Aber wenn du dein Rad nur alle 3 Jahre warten willst/musst, wäre
es vielleicht doch das sinnvollste das bei einem vernünftigen
Händler machen zu lassen.

Ciao,
Oliver

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Ralf Gente 2004-04-10 23:29:37

Erstmal danke für die Antwort.

Oliver Ojo Bedford schrieb:


> D.h. es handelt sich um einen Garagen-Rad, das nur
> bei schönem Wetter bewegt wurde?
Könnte man so sagen. Regenfahrten kamen fast nie vor.
In Kilometern kann ich leider nicht angeben wieviel das Rad
gefahren wurde, weil ich beim Batteriewechsel des
Tachos nie die alten Werte übernommen habe.
Ich schätze ca. 500-700km - Das kann aber auch weit daneben liegen.


> Allerdings
> könnte es sinnvoll sein die Drahtseile an den Klemmstellen
> zu überprüfen. Bei den Bremsen erst recht.
Danke, werde ich machen.


> Hängt stark vom Einsatz ab. Bei einem Garagenrad wohl
> nichts. Überprüf aber unbedingt den Zustand der Reifen.
Gibt es irgendwelche besonderen Merkmale, auf die ich bei den Reifen
achten muss? Soweit ich das beurteilen kann, sind die noch voll in
Ordnung.


>>Fett-Dreck-Gemisch befreit, das sich da angesammelt hatte
> Äh, wo kommt das denn her? Als eine der ersten Aktionen
> ordentlich Nähmaschinenöl auf die Kette gegeben?
Nein an dem Fahrrad ist wie gesagt Wartungsmäßig seit der ersten
Inspektion nach dem Kauf nichts mehr geschehen.
Es muss irgendwie mit dem Zeug das am Werk/Händler dran war
diese Dreckpaste entstanden sein. Besonders schlimm war
es bei den beiden kleinen Zahnrädern unter den Ritzeln, die
die Kette unten spannen. (Wie heißen die Dinger?)


> Ich wurde erstmal einige Kilometer fahren und gucken wie
> leicht-/gutgängig alles ist. Danach entscheiden.
Ich bin heute Abend noch kurz ums Dorf gefahren (nur ca. 4km)
Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass irgendwas zu schwer
läuft, aber einen großen Unterschied zu dem Zustand vor meiner
Reinigungsaktion konnte ich auch nicht festestellen.
(Hätte es den geben müssen?)
Ob es leiser geworden ist konnte ich wegen
Es geht mir auch weniger darum, dass alles Optimal leicht läuft
- Auch wenn das natürlich sehr angenehm ist - sondern darum,
dass nicht durch zuviel Dreck ein unnötiger Verschleiß
provoziert wird.
(Ich weiß, dass diese Erkenntnis nach drei Jahren kommt,
ist eigentlich etwas spät)


> Aber wenn du dein Rad nur alle 3 Jahre warten willst/musst, wäre
> es vielleicht doch das sinnvollste das bei einem vernünftigen
> Händler machen zu lassen.
Ich bin in diesen drei Jahren wie gesagt nicht besonders viel
gefahren. Aber weil sich das im Moment ändert, bzw. teilweise schon
geändert hat, will ich da jetzt besser drauf achten.
Ich habe eigentlich vor mein Rad deshalb in Zukunft in kürzeren
Intervallen zu warten, wenn das nötig ist.


Meine Frage nochmal etwas anders Formuliert:
Was macht ein vernünftiger Händler bei der Inspektion, was ich nicht
selber kann, wegen mangelnden Kentnissen, Spezialwerkzeug oder was
auch immer?

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Laurent Wirmer 2004-04-11 09:20:22

Ralf Gente schrieb:
>
> Die Baudenzüge der Schaltung (Shimano Kettenschaltung), wegen angeblich
> abgenutzter Teflonbeschichtung.
> - Wofür ist das nötig solange ich keine Probleme beim Schalten habe?

Keine Ahnung. Meine Bowdenzüge sind 6 Jahre alt und tun auch noch sehr gut.

> Die Bremsbeläge, nicht wegen Abnutzung, sondern weil das Gummi
> mit der Zeit härter wird

Meine Beläge sind auch nach 6 Jahren immer noch sehr wirkungsam.

> - Kann ich verstehen, aber die kann ich auch selber austauschen, oder?

Das sowieso.

> Was gibt es sonst noch, was nach so einem Zeitraum an einem Fahrrad
> gemacht werden muss?

Bei wenig Gebrauch mal nach Rost schauen, die Kette reinigen und ölen.

--
Grüße Laurent Wirmer

This posting is a natural product. The slight variations in
spelling and grammar enhance its individual character and
beauty and in no way are to be considered flaws or defects.

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Carsten Becher 2004-04-11 12:03:33

Ralf Gente wrote:

> Ich schätze ca. 500-700km - Das kann aber auch weit daneben liegen.

Also, 500-700 wäre eigentlich also garnicht ;-)

> Gibt es irgendwelche besonderen Merkmale, auf die ich bei den Reifen
> achten muss? Soweit ich das beurteilen kann, sind die noch voll in
> Ordnung.

Ist Luft drin? :-)
Wenn keine Risse/ Schnitte auf Lauffläche/ Flanken sind und die Schläuche
auch noch den Druck halten würd ich die Dinger einfach so lassen...

> Dabei hatte ich nicht den Eindruck, dass irgendwas zu schwer
> läuft, aber einen großen Unterschied zu dem Zustand vor meiner
> Reinigungsaktion konnte ich auch nicht festestellen.
> (Hätte es den geben müssen?)

Hängt vom Zustand vor der Reiningung ab. Wenn man es merkt sollten die
Inspektionsintervalle kürzer werden ;-)

> Ich habe eigentlich vor mein Rad deshalb in Zukunft in kürzeren
> Intervallen zu warten, wenn das nötig ist.

Interessant wäre auch ob die Schrauben an Lenker/ Vorbau/ Sattel u.s.w. noch
mit dem richtigen Drehmoment angezogen sind. Sowas tendiert schonmal zum
losrütteln. Kann interessant werden...

> Meine Frage nochmal etwas anders Formuliert:
> Was macht ein vernünftiger Händler bei der Inspektion, was ich nicht
> selber kann, wegen mangelnden Kentnissen, Spezialwerkzeug oder was
> auch immer?

Evtl. Schaltung einstellen. Kann einem als Anfänger schon den Tag versauen,
läßt sich aber alles erlenern (guckst du www, Anleitungen sind da)
Und ist natürlich ne Frage was du dir grundsätzlich beim Schrauben zutraust.

--
cu
Carsten

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez papierkorb@andreas-hollmann.de (Andreas Hollmann) 2004-04-11 19:58:12

Ralf Gente wrote:


> Trotzdem wollte der Händler mein Fahrrad zur Inspektion
> dabehalten. - Ich würde mir die 35-50 Euro aber gerne sparen ;-)
Wenn das Rad vielleicht nur ein paar hundert km gelaufen ist, würde ich
mir das auch sparen.

> Was er austauschen wollte:
> Die Baudenzüge der Schaltung (Shimano Kettenschaltung), wegen angeblich
> abgenutzter Teflonbeschichtung.
Wie will der Händler das von außen sehen? Oder hat er schon die Züge
herausgenommen? Ich habe an meinem Reiserad noch nie Züge mit einer
abgenutzten Teflon-Beschichtung gesehen, und da habe ich während
120.000km schon einiges gesehen...

> Die Bremsbeläge, nicht wegen Abnutzung, sondern weil das Gummi
> mit der Zeit härter wird
Hm, mag sein, daß es solche Beläge gibt.
> - Kann ich verstehen, aber die kann ich auch selber austauschen, oder?
Alte Cantileverbremsen sind von der Einstellung her etwas fummelig, bei
V-Brakes solltest Du kaum Probleme haben.
> Was gibt es sonst noch, was nach so einem Zeitraum an einem Fahrrad
> gemacht werden muss?
> Gibt es dabei irgendwas, wobei ihr einem (manuell geschickten aber
> am Fahrrad unerfahrenen) Laien vom selbermachen abraten würdet?
Am Rahmen herumlöten ;-)

> Ich habe heute erstmal mit einem trockenen Stück Stoff die Kette
> und die Zahnräder der Schaltung so gut es ging von dem
> Fett-Dreck-Gemisch befreit, das sich da angesammelt hatte
Richtig gut geht das mit einer Druckluftpistole (Tankstelle oder
KFZ-Werkstatt).

Danach Öl auf einen Lappen geben und einen Moment warten bis es
aufgesaugt wurde. Dann die Kette durch diesen öligen Lappen ziehen
(Kurbel rückwärts drehen).

Andreas

--
funktion und design www.andreas-hollmann.de
sportliche radtouren www.der-bergschreck.de

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez "Gerald Eischer" 2004-04-11 22:48:00

papierkorb@andreas-hollmann.de (Andreas Hollmann) schrieb:

>Wie will der Händler das von außen sehen? Oder hat er schon die Züge
>herausgenommen? Ich habe an meinem Reiserad noch nie Züge mit einer
>abgenutzten Teflon-Beschichtung gesehen, und da habe ich während
>120.000km schon einiges gesehen...

Ob das Teflonröhrchen im Zug abgenutzt ist, sieht man nicht. Man
merkt es nach Tausch des Zuges, wenn dann die Schaltung besser
funktioniert.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://drffaq.freezope.org |
| Für OE-Nutzer: http://www.wschmidhuber.de/oeprob/index.html |

Fahrrad zur Inspektion - unnötig?

napisane przez Stefan Barnikow 2004-04-12 00:57:49

begin quoting Ralf Gente :
> Hallo NG-ler,

Hallo Newbie. ;-)

> also, es geht um ein ca. 3 Jahre altes Trekkingrad.
> Das Rad war ein paar Wochen nach dem Kauf nochmal beim
> Händler zur Inspektion.
> Seitdem ist daran vor allem an Kette und Schaltung
> pflegemäßig nichts mehr geschehen.

Interessant sind vor allem die gefahrenen Kilometer, das Alter ist
höchstens für Gummi (Reifen, Bremsbeläge) interessant. Der Rost auf
der Kette richtet sich auch eher nach der Zeit als nach der Strecke,
aber das sieht man ja...

[Händler will Inspektion machen]
> Was er austauschen wollte:
> Die Baudenzüge der Schaltung (Shimano Kettenschaltung), wegen angeblich
> abgenutzter Teflonbeschichtung.
> - Wofür ist das nötig solange ich keine Probleme beim Schalten habe?

Für gar nichts. Mindestens genauso interessant sind übrigens die
Bremszüge. Oder hat Dein Rad hydraulische Bremsen?

> Die Bremsbeläge, nicht wegen Abnutzung, sondern weil das Gummi
> mit der Zeit härter wird

Das merkt man beim Bremsen. Die Bremsen ziehen schlecht (was aber auch
an eingelaufenen Zügen liegen kann) oder machen deutliche Kratz- oder
Zischgeräusche, die evtl. bei längeren Bremsungen lauter werden.

Beides wäre für mich völlig unabhängig vom Alter der Beläge ein Grund,
mir das genauer anzugucken.

> - Kann ich verstehen, aber die kann ich auch selber austauschen, oder?

Ja. Kann allerdings etwas Fummelarbeit sein, bis sie die richtige
Stellung haben.


> Was gibt es sonst noch, was nach so einem Zeitraum an einem Fahrrad
> gemacht werden muss?

Nachgucken, ob die Reifen noch gut sind. Es kann sein, daß der Gummi
spröde wird. Das ist an sich noch nicht kritisch, aber die kleinen
Risse sammeln gern Splitter auf, die dann zu Platten führen können.
Wenn durch die Risse Karkassenfäden sichtbar werden und auszufransen
beginnen, verliert der Reifen auch Festigkeit. Dann wirds Zeit für
einen neuen, auch wenn noch Profil drauf ist.

Ich würde außerdem routinemäßig die Fettfüllung in den Lagern
kontrollieren, denn Shimano ist da manchmal recht "sparsam".
Zum Antrieb s.u.


> Gibt es dabei irgendwas, wobei ihr einem (manuell geschickten aber
> am Fahrrad unerfahrenen) Laien vom selbermachen abraten würdet?

Kommt darauf an, wieviel Zeit Du in die ersten Versuche zu stecken
bereit bist. Ein gutes Reparaturbuch solltest Du haben. Was mir an
nötigem Werkzeug einfällt:

für die Bremsen:
passende Inbus- und ggf. Gabelschlüssel (Größe kann je nach Typ
verschieden sein) und ggf. eine kleinere Rohr- oder Kombizange.
Für neue Züge reicht idR. ein Inbus- oder Maulschlüssel für die
Zugklemmung, außerdem braucht man eine neue Endkappe.
Wenn Du zu Hause auch sonst die eine oder andere Schraube selbst
anziehst, hast Du das Werkzeug wahrscheinlich da.

für die Reifen:
Idealerweise nichts, meist aber ein Satz Reifenheber.

für Nabenlager:
Ein Konusschlüssel (VR meist 13er, HR meist 15er) und wahrscheinlich
einen 17er Ring- oder Gabelschlüssel. Dazu einen Schraubstock samt
Arbeitstisch oder ersatzweise einen zweiten 17er.

für den Steuersatz:
Abhängig vom System. Für Ahead einen passenden Inbus, für klassische
Gewindesteuersätze einen Steuersatzschlüssel und einen weiteren
Gabelschlüssel, beide in der richtigen Größe für den Steuersatz.
Dazu das Wissen, wie das System aufgebaut ist...



> Ich habe heute erstmal mit einem trockenen Stück Stoff die Kette
> und die Zahnräder der Schaltung so gut es ging von dem
> Fett-Dreck-Gemisch befreit, das sich da angesammelt hatte

Stört die Funktion eigentlich nicht. Es ist so zäh, daß sich kein
Staub daraus in die Kette schleicht, und es lagert sich auch nicht da
ab, wo es im Weg sein könnte. Aber solange Du das Zeug nicht in die
Spalte der Kette oder der Rollen im Schaltwerk drückst, kann das
Putzen zumindest nicht schaden.


> und und von einem Kettenöl, das ich heute gekauft habe,
> etwas auf die Kette, die sich ziemlich trocken anfühlte, gegeben.

Eine trockene Kette kündigt sich meist durch Rauschen, Rasseln und
Quietschen an - in etwa in dieser Reihenfolge. Das Öl gehört auf
(eigentlich in, aber da kriecht es selbst hin) die Spalte zwischen
Innen- und Außenlaschen und zwischen Innenlaschen und Rollen. Was
mehrere Stunden nach dem Schmieren an Öl noch sichtbar ist, wird
wieder abgewischt.


> Reicht das oder muss ich da mit irgendwelchem Renigungmittel ran?

Wieviel hundert Antworten erwartest Du auf diese Frage? Das richtige
Reinigen und Schmieren der Kette ist fast eine Religion, Google hat
da reichlich Lesestoff parat...

> Ich habe kein gutes Gefühl dabei, das alles komplett zu entfetten.

Bei Schaltungsketten kommt aber zumindest Öl von allein wieder an
alle nötigen Schmierstellen.


Ciao,
Stefan


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