Stephan Gerlach schrieb:
>Elke Bock schrieb:
>>
>> Stephan Gerlach schrieb:
Also wie man von dem hier:
>>>Je nachdem, was wir für ein großes Intervall um die 30
km
>>>legen, steigt oder fällt die Wahrscheinlichkeit. D.h. bei
>>>"30 km +- 30 km" ist sie höher als bei "30 km
+- 10 km".
>>>Wäre mal ein witziges Experiment für die Schule.
erraten soll, daß du dies hier meinst:
>[Umfrage nachen bez. Fahrrad-km]
*kopfschüttel*
>Für die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
>Man fragt z.B. 100 (?) Passanten nach ihren Fahrrad-km
>dieses Jahr und letztes Jahr.
>Daraus errechnet man die Mehr-km für jede einzelne Person.
>Daraus ergibt sich dann eine Art Verteilung:
>[Achtung, fiktive Zaheln]
>10 Menschen hatten zwischen 0 und 10 Mehr-km
>4 Menschen hatten zwischen 10 und 20 Mehr-km
>12 Menschen hatten zwischen 20 und 30 Mehr-km
>...
>usw.
>Bis man alle 100 Passanten erfaßt hat.
Mach die Umfrage mal. Ich wette, daß du bei den 100 nicht
mehr als einen triffst, der dir das sooo genau beantworten
kann.
>> Was immer du damit sagen willst. Du bist immer noch bei
>> Einzelpersonen. Darum geht es beim Durchschnitt aber gar
>> nicht.
>
>Gut, dann ändere ich das einfach um:
>Angenommen, der *durchschnittliche* tägliche
>Zigarettenkonsum (d.h. von mehreren Menschen) geht von 80
>auf 40 zurück.
>Dies wäre eine Verbesserung von 50%, aber immer noch
>grottenschlecht.
Du wolltest also lediglich aussagen, daß "die Deutschen"
insgesamt recht wenig radfahren?
>> [Raterei]
>
>Das ist ein wesentliches Prinzip der
>Wahrscheinlichkeitsrechnung. :-)
Quark.
>> >Wobei die Hauptsache ist, daß die Verteilungskurve
>> >vermutlich zwischen 7 und 13% ihr Maximum annimmt (d.h. dort
>> >"finden sich die meisten Menschen wieder".
>>
>> Kann sein, kann aber auch ganz anders sein. Für plausibler
>> würde ich halten, daß ein lokales Maximum bei 0% liegt,
noch
>> eines bei -100%
>
>Ein Maximum bei -100%?
Ja. Ich würde schon vermuten, daß mehr Leute ganz mit dem
Radfahren aufgehört haben, als genau 87% oder 23% weniger
gefahren sind. Aber das ist auch nur geraten. ;-)
>> und ansonsten fast alles zwischen -100% und
>> +500% liegt. ;-)
>
>Und wie verteilt dort? Gleichmäßig?
Wozu sollte eine Antwort denn gut sein?
>> Mir erschließt sich auch der Sinn nicht, die Veränderungen
>> bei den Einzelnen in %-Werten anzugeben...
>
>Daraus gibts dann ne Verteilungskurve.
Schon. Aber wo ist der Sinn der erhaltenen Kurve?
Schließlich können 50km mehr bei dem einen +500%, bei einem
andern +-0 sein, 50km weniger so ziemlich alles zwischen
-100% und +-0.
[...]
>> >Aber niemand will sich wirklich von jedem Einzelnen die
>> >Daten anschauen.
>>
>> Der Sinn dieses Einwandes erschließt sich mir nicht.
>
>Es dauert einfach zu lange, sich die Zahlen anzuschauen,
>vorausgesetzt, daß es "sehr viele" Befragten waren.
Du sprichst in Rätseln.
mfg, elke
--
Radwege bauen heißt Fallen stellen.
Elke Bock schrieb:
>
> Stephan Gerlach schrieb:
>
> >Elke Bock schrieb:
> >>
> >> Stephan Gerlach schrieb:
>
> Also wie man von dem hier:
> >>>Je nachdem, was wir für ein großes Intervall um die
30 km
> >>>legen, steigt oder fällt die Wahrscheinlichkeit. D.h. bei
> >>>"30 km +- 30 km" ist sie höher als bei "30
km +- 10 km".
> >>>Wäre mal ein witziges Experiment für die Schule.
>
> erraten soll, daß du dies hier meinst:
> >[Umfrage nachen bez. Fahrrad-km]
>
> *kopfschüttel*
Ist doch naheliegend, die ursprünglichen Zahlen über die wir
die ganze Zeit sprechen, entstammen ja auch einer Umfrage.
Oder nicht?
> >Für die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
> >Man fragt z.B. 100 (?) Passanten nach ihren Fahrrad-km
> >dieses Jahr und letztes Jahr.
> >Daraus errechnet man die Mehr-km für jede einzelne Person.
> >Daraus ergibt sich dann eine Art Verteilung:
> >[Achtung, fiktive Zaheln]
> >10 Menschen hatten zwischen 0 und 10 Mehr-km
> >4 Menschen hatten zwischen 10 und 20 Mehr-km
> >12 Menschen hatten zwischen 20 und 30 Mehr-km
> >...
> >usw.
> >Bis man alle 100 Passanten erfaßt hat.
>
> Mach die Umfrage mal. Ich wette, daß du bei den 100 nicht
> mehr als einen triffst, der dir das sooo genau beantworten
> kann.
Gut, da wird das Problem liegen. Nicht jeder zählt seine
Jahreskilometer.
Wie aber kommen dann die 290/320 km raus, von denen wir
anfangs sprachen?
> >> Was immer du damit sagen willst. Du bist immer noch bei
> >> Einzelpersonen. Darum geht es beim Durchschnitt aber gar
> >> nicht.
> >
> >Gut, dann ändere ich das einfach um:
> >Angenommen, der *durchschnittliche* tägliche
> >Zigarettenkonsum (d.h. von mehreren Menschen) geht von 80
> >auf 40 zurück.
> >Dies wäre eine Verbesserung von 50%, aber immer noch
> >grottenschlecht.
>
> Du wolltest also lediglich aussagen, daß "die Deutschen"
> insgesamt recht wenig radfahren?
Ja, so ungefähr.
Trotz der Steigerung von 10%; es ist immer noch
vergleichsweise niedrig.
Am Dienstag brachten sie in Quarks & Co, daß z.B. die
Niederländer im Schnitt ca. 6km/Tag Fahrrad fahren. Das hört
sich nicht viel an, sind aber immerhin 2190 km/Jahr.
Selbst wenn man die kalten Monate November, Dezember,
Januar, Februar, März ausklammert, kommt man immernoch auf
1290 km/Jahr.
Da wirken die deutschen 320 km/Jahr vergleichsweise
lächerlich.
> >> und ansonsten fast alles zwischen -100% und
> >> +500% liegt. ;-)
> >
> >Und wie verteilt dort? Gleichmäßig?
>
> Wozu sollte eine Antwort denn gut sein?
Um eine Verteilungskurve zustande zu bekommen.
> >> Mir erschließt sich auch der Sinn nicht, die
Veränderungen
> >> bei den Einzelnen in %-Werten anzugeben...
> >
> >Daraus gibts dann ne Verteilungskurve.
>
> Schon. Aber wo ist der Sinn der erhaltenen Kurve?
Man sieht dann, wo die "10% km mehr im Schnitt"
hauptsächlich herkommen.
> [...]
> >> >Aber niemand will sich wirklich von jedem Einzelnen die
> >> >Daten anschauen.
> >>
> >> Der Sinn dieses Einwandes erschließt sich mir nicht.
> >
> >Es dauert einfach zu lange, sich die Zahlen anzuschauen,
> >vorausgesetzt, daß es "sehr viele" Befragten waren.
>
> Du sprichst in Rätseln.
Noch genauer vielleicht:
Ich hätte vermutlich keine Lust, mir von jedem, den die
Institute befragt haben, die Kilometer-Angaben anzuschauen.
Grund: Es würde Jahre dauern, weil die vermutlich Tausende
befragt haben.
Stephan