Hallo,
mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
Ich möchte ihn gerne zusammen mit dem Selbstbau-Fernscheinwerfer
"Müller" (nach Ulli Horlacher) verwenden.
Der Müller soll bei Bedarf /zu/geschaltet werden.
Hat sich jemand von Euch die Schaltung im Inolight angesehen und kann
auf dieser Basis einen Vorschlag für eine sinnvolle Schaltung machen?
Würd mich freuen, denn ich selber verstehe nichts von Elektronik.
Energiequelle ist ein SON, Rücklicht ist ein LED-Rücklicht von BUM
ohne Kondensator.
Meine Zielvorgabe:
Standlicht für Inolight und Rücklicht.
Zur Not würde ich ein neues Rücklicht mit Standlicht anschaffen,
freue
mich jedoch, wenn es sich vermeiden lässt.
Die originale Schaltung des Inolight bietet Standlicht für das
Rücklicht und den Scheinwerfer.
Hauptfrage:
Begrenzt die originale Schaltung des Inolight überhaupt in relevanter
Größenordnung die Leistung und ist daher eine andere Schaltung
sinnvoll?
Andreas
--
http://borumat.de/rad/kampagnen-gegen-radwegebenutzungspflicht
http://borumat.de/rad/diebstahlschutz
http://borumat.de/galerien/transportangelegenheiten/
Wed, 30 Jan 2008 10:12:01 +0100, Andreas Borutta:
>mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
Kannst Du bei Gelegenheit mal eine Nahaufnahme der dort verbauten LED
machen - damit die Gerüchteküche (Seoul P4! Nein Cree XRE! Nee -
immer
noch Luxeon PW09!) ein Ende nimmt. Herr S. aus H. kann dazu sicher auch
bald erhellendes berichten...
>Ich möchte ihn gerne zusammen mit dem Selbstbau-Fernscheinwerfer
>"Müller" (nach Ulli Horlacher) verwenden.
>Der Müller soll bei Bedarf /zu/geschaltet werden.
>
>Hat sich jemand von Euch die Schaltung im Inolight angesehen und kann
>auf dieser Basis einen Vorschlag für eine sinnvolle Schaltung machen?
>Würd mich freuen, denn ich selber verstehe nichts von Elektronik.
Meinem Kenntnisstand mit anderen Inolight-Scheinwerfern und auf Basis der
Bedienungsanleitung des Extreme gehe ich davon aus, daß nach wie vor ein
klassischer Schaltregler zum Einsatz kommt. Folglich geht bei zügiger
Fahrt die Systemspannung nach oben, bis die eingebaute Supressordiode bei
15-18 Volt die Spannung kappt. Je höher die Systemspannung um so niedriger
die Stromaufnahme des Scheinwerfers. Es ist somit empfehlenswert,
Zusatzleuchten (incl. Rücklichtt) auf 9-12 Volt / 200mA auszulegen und an
den Rücklichtausgang anzuschließen. Zwei weiße LEDs in Reihe
plus
Schottky-Brücke plus experimentell 5-10 Ohm Vorwiderstand
(Glättungselkos
nach belieben).
>Energiequelle ist ein SON, Rücklicht ist ein LED-Rücklicht von
BUM
>ohne Kondensator.
Den parallel an den Rücklichtausgang - fällt eh nicht groß ins
Gewicht mit
seinen 35-50mA.
>Standlicht für Inolight und Rücklicht.
Hä? Hat der Extreme keine Standlichtkondensatoren? Warum hast Du ein
B&M-Rücklicht ohen Kondensator genommen?
>Zur Not würde ich ein neues Rücklicht mit Standlicht anschaffen,
freue
>mich jedoch, wenn es sich vermeiden lässt.
In manchen Varianten (welches Modell des Rücklichts ist es denn genau:
DToplight, XS, Flat, ...) fehlt einfach nur der Goldcap den man dann
nachrüsten kann. Foto der Platine könnte helfen.
>Begrenzt die originale Schaltung des Inolight überhaupt in relevanter
>Größenordnung die Leistung und ist daher eine andere Schaltung
>sinnvoll?
Bei 15-20 km/h ist alles in Butter. Nur bei schneller Fahrt wird unnötig
Leistung in der Supressordiode verheizt. Da hilft dann Parallelschaltung
von anderen Verbrauchern.
Andreas
Andreas Oehler schrieb:
>>mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
>
> Kannst Du bei Gelegenheit mal eine Nahaufnahme der dort verbauten LED
> machen - damit die Gerüchteküche (Seoul P4! Nein Cree XRE! Nee -
immer
> noch Luxeon PW09!) ein Ende nimmt. Herr S. aus H. kann dazu sicher auch
> bald erhellendes berichten...
Ich kann gerne eine Makroaufnahme machen. Jedoch nur, wenn es einen
Weg gibt, das Gehäuse des Inolight zerstörungsfrei zu öffnen und
wieder zu verschließen.
[...]
>>Standlicht für Inolight und Rücklicht.
>
> Hä? Hat der Extreme keine Standlichtkondensatoren?
Doch hat er.
Vielleicht habe ich mich unpräzise ausgedrückt.
Ulli hatte mal vorgeschlagen, das gesamte Innenleben des Inolight zu
entfernen.
Dann müssten Kondensatoren selbst in die Schaltung eingefügt werden.
> Warum hast Du ein
> B&M-Rücklicht ohen Kondensator genommen?
Es stammt aus der Zeit, die ich mit Bleigelakku gefahren bin.
>>Zur Not würde ich ein neues Rücklicht mit Standlicht
anschaffen, freue
>>mich jedoch, wenn es sich vermeiden lässt.
>
> In manchen Varianten (welches Modell des Rücklichts ist es denn
genau:
> DToplight, XS, Flat, ...)
Toplight
> fehlt einfach nur der Goldcap den man dann
> nachrüsten kann. Foto der Platine könnte helfen.
Falls sich hier im Thread ergibt, dass die originale Schaltung des
Inolight nicht genutzt werden sollte und in der dann selbst zu
bauenenden Schaltung kein zentraler Kondensator für Scheinwerfer und
Rücklicht eingesetzt wird, dann poste ich hier ein Foto.
>>Begrenzt die originale Schaltung des Inolight überhaupt in
relevanter
>>Größenordnung die Leistung und ist daher eine andere
Schaltung
>>sinnvoll?
>
> Bei 15-20 km/h ist alles in Butter. Nur bei schneller Fahrt wird
unnötig
> Leistung in der Supressordiode verheizt. Da hilft dann Parallelschaltung
> von anderen Verbrauchern.
Hhmm.
Ich möchte schon gerne auch bei höheren Geschwindigkeiten soviel
Licht
wie möglich aus dem Abblendlicht holen.
Das hört sich bisher also danach an: die gesamte originale Schaltung
des Inolight besser nicht nutzen.
Um wieviel heller macht denn die originale Schaltung des Inolight
diesen bei langsamer Fahrt bis 20km/h?
Andreas
--
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Andreas Borutta wrote:
> mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
> Ich möchte ihn gerne zusammen mit dem Selbstbau-Fernscheinwerfer
> "Müller" (nach Ulli Horlacher) verwenden.
> Der Müller soll bei Bedarf /zu/geschaltet werden.
>
> Hat sich jemand von Euch die Schaltung im Inolight angesehen und kann
> auf dieser Basis einen Vorschlag für eine sinnvolle Schaltung machen?
> Würd mich freuen, denn ich selber verstehe nichts von Elektronik.
Nein, aber wozu sollte man sich die Schaltung ansehen? Der Müller kommt
mit einem Müller-internen Brückengleichrichter in Reihe zum StVZO-
Scheinwerfer, und beide StVZO-Scheinwerfer kommen parallel.
Die einzige Ausnahme ist ein Dynamo, der keine Stromquelle ist oder eine
Spannungsbegrenzung enthält.
--
Top 100 things you dont want the sysadmin to say:
89. I got a better job at Lockheed...
Friß, Spammer: twbfvzkm@trnew.7eggert.dyndns.org
Bodo Eggert schrieb:
>> Hat sich jemand von Euch die Schaltung im Inolight angesehen und kann
>> auf dieser Basis einen Vorschlag für eine sinnvolle Schaltung
machen?
>> Würd mich freuen, denn ich selber verstehe nichts von Elektronik.
>
> Nein, aber wozu sollte man sich die Schaltung ansehen?
Weil ich gehört habe, dass die originale Schaltung Nachteile hat.
Wenn das stimmen würde, so meine Überlegung, wäre bei einer dann
selbst zu bauenden Schaltung (Standlicht steht ja im Pflichtenheft)
vermutlich einiges zu beachten.
Sollten sich die Nachteile der originalen Schaltung jedoch als
unwesentlich herausstellen, freue ich mich, wenn der Müller einfach,
wie in der Anleitung beschrieben, genutzt werden kann.
Andreas
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Wed, 30 Jan 2008 11:59:46 +0100, Andreas Borutta:
>Andreas Oehler schrieb:
>
>>>mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
>>
>> Kannst Du bei Gelegenheit mal eine Nahaufnahme der dort verbauten LED
>> machen - damit die Gerüchteküche (Seoul P4! Nein Cree XRE!
Nee - immer
>> noch Luxeon PW09!) ein Ende nimmt. Herr S. aus H. kann dazu sicher
auch
>> bald erhellendes berichten...
>
>Ich kann gerne eine Makroaufnahme machen. Jedoch nur, wenn es einen
>Weg gibt, das Gehäuse des Inolight zerstörungsfrei zu öffnen
und
>wieder zu verschließen.
Ich dachte mehr daran, schlicht mit der Kamera von Aussen durch die
Frontscheibe auf die LED zu blicken. Das sollte reichen zur
identifikation, Einzelne Bond-Drähte im Inneren der LED müssen nicht
scharf abgebildet sein...
>>>Standlicht für Inolight und Rücklicht.
>>
>> Hä? Hat der Extreme keine Standlichtkondensatoren?
>
>Doch hat er.
>Vielleicht habe ich mich unpräzise ausgedrückt.
>
>Ulli hatte mal vorgeschlagen, das gesamte Innenleben des Inolight zu
>entfernen.
Bei einem teuren, neu gekauften Komplett-Scheinwerfer? Das nenne ich
Konsequenz - Hut ab!
>Das hört sich bisher also danach an: die gesamte originale Schaltung
>des Inolight besser nicht nutzen.
>
>Um wieviel heller macht denn die originale Schaltung des Inolight
>diesen bei langsamer Fahrt bis 20km/h?
Die LED dürfte auch beim Extreme mit deutlich über 500mA betrieben
werden.
Das geht mit "LED pur am Nabendynamo" halt nicht so einfach.
Dafür ist man
halt viel effizienter und kann noch ein paar weitere LEDs in Reihe dazu
schalten.
Andreas
Wed, 30 Jan 2008 12:37:59 +0100, Bodo Eggert:
>Andreas Borutta wrote:
>
>> mein LED-Scheinwerfer Inolight "Extrem" ist angekommen.
>Nein, aber wozu sollte man sich die Schaltung ansehen? Der Müller
kommt
>mit einem Müller-internen Brückengleichrichter in Reihe zum
StVZO-
>Scheinwerfer,
Das trifft halt bekanntermaßen nicht für die Kombination mit Inoleds
zu,
da die bei schneller Fahrt den Strom runter regeln und die Spannung am
Eingang recht hoch steigt. Da funzelt ein in Serie geschalteter Müller nur
trübe.
> und beide StVZO-Scheinwerfer kommen parallel.
Wie meinen? Du meinst StVZO-Rücklicht und StVZO-Scheinwerfer?
>Die einzige Ausnahme ist ein Dynamo, der keine Stromquelle ist oder eine
>Spannungsbegrenzung enthält.
Bei LED-Leuchten die sich nicht mehr im entferntesten wie ein Widerstand
verhalten, kann man das so pauschal nicht sagen. Zum Supernova E3 kann man
auch nix mehr rechtes in Reihe schalten.
Andreas
Andreas Borutta wrote:
> Ulli hatte mal vorgeschlagen, das gesamte Innenleben des Inolight zu
> entfernen.
Vom Inolight 20+, weil die hyper-mistig ist.
Die vom Inolight Extreme kenne ich nicht.
Aber vermutlich taugt die auch nichts, zumindest nicht bei Reihenschaltung.
> Dann müssten Kondensatoren selbst in die Schaltung eingefügt
werden.
Ein Goldcap mit 2.2 Ohm Vorwiderstand reicht. Das sind grad mal 2 Bauteile.
> > Warum hast Du ein
> > B&M-Rücklicht ohen Kondensator genommen?
>
> Es stammt aus der Zeit, die ich mit Bleigelakku gefahren bin.
Ich hab ein Lidl-LED-Ruecklicht mit Kondensator fuer 5 Euro. Sieht zwar
nicht ganz so schick wie ein DToplight aus, ist dem funktional aber
gleichwertig.
> > In manchen Varianten (welches Modell des Rücklichts ist es denn
genau:
> > DToplight, XS, Flat, ...)
>
> Toplight
Also mit Neandertaltechnik (Gluehbirne)? Schmeiss es weg :-)
Oder bau wenigstens auf LED um.
> Ich möchte schon gerne auch bei höheren Geschwindigkeiten soviel
Licht
> wie möglich aus dem Abblendlicht holen.
Wozu? Bei hoeheren Geschwindigkeiten moechte ICH soviel Licht wie möglich
aus dem FERNlicht holen. Abblendlicht ist mir da egal.
--
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +