Wolfgang Strobl schrieb:
>Nehmen wir beispielsweise an, daß von 1000 Radfahrern 300, also 30%
>einen Helm tragen. Nehmen wir an, daß einige dieser Radfahrer so
schwer
>verunglücken, daß sie ein SHT erleiden. Auf den genauen Anteil
kommt es
>hier nicht an.
Ok.
>Nehmen wir also der Einfachheit halber an, daß jeder
>Zehnte schwer verunglückt, daß also von den 100 Radfahrern, die
so
>schwer verunglücken, daß sie ohne Helm auf jeden Fall ein SHT
erlitten
>hätten und im Krankenhaus gelandet wären, ebenfalls 30%, also 30
>Personen einen Helm tragen, 70 Personen aber nicht.
Ich habe ja die "Lösung" schon vor vielen Jahren verstanden,
aber das
hier? Nein. Keine Chance. Da hat man am Ende des Satzes schon wieder
den Anfang vergessen, sucht den Anfang... Mußte ich mehrfach lesen, um
den Sinn zu erfassen.
Wolfgang Strobl schrieb:
>Mathias.Boewe@t-online.de (Mathias Böwe):
>>Gerd Schweizer wrote:
>>> Elke Bock schrieb:
>>> > Gerd Schweizer schrieb:
>>> >
>>> >> Da werden die eingelieferten Unfallpatienten aufgeteilt
in mit
>>> >> Fahrradhelm und ohne. Von den 27-64 jährigen
eingelieferten Patienten
>>> >> hatten beim Unfall 29 einen Fahrradhelm auf und 242
keinen Fahrradhelm.
>>> >
>>> > Was genau daran findest du interessant?
>>> Daß etwa achtmal so viele ohne Helm wegen solcher
Verletzungen ins
>>> Krankenhaus mussten wie die mit Helm.
>
>>Würde Dich denn auch eine Studie, nach der in Rom mehr als zehnmal
so
>>viele Katholiken wie Mennoniten unfallbedingte Verletzungen erleiden,
zu
>>dem Schluß führen, daß es gefährlich ist, der
katholischen Konfession
>>anzuhängen?
>
>Schönes Beispiel. Wenngleich ich Zweifel habe, ob er es versteht.
Oder,
>wenn doch, ob er öffentlich zugibt, es zu verstehen.
>
>Mein nachfolgender Versuch, Problem und Lösung zu illustrieren, aus
>
><http://0x1a.de/static/helmkampagne1/konzertierte
aktion.html#Helmtragequoten>
>
>ist etwas weitschweifiger und ohne das HKS-Pamphlet, auf das es sich
>bezieht, vielleicht auch nicht so gut zu lesen.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
OK. Ich habe zwar nicht die Verständnisprobleme, wie Elke sie gerade in
Message-ID: beschrieb, ABER:
Glaubst du wirklich einem lernresistenten Troll, wie Gerd Schweizer,
damit irnkwie weitergeholfen zu haben? Es ist bewundernswert, mit
welcher Geduld du immer wieder selbst den hoffnungslosesten Fällen
und verblendetsten Helmanbetern zusammenfassend die sattsam bekannten
Zahlen aufbereitest - nur hier bin ich mittlerweile der Meinung, daß du
"maßlos überziehst".
DAS SIND VOR DIE SAU GEWORFENE PERLEN! Gerd J. Schweizer führt sich hier
tatsächlich auf, wie jemand, der so blöd ist, dass ihn schon die
Schweine
beissen. Einer, der vorgeblich als Elektroingenieur von 1968 bis 2005 bei
der Firma Siemens im IT Service arbeitete, der hier offenbart, nicht mal
einen einfachen Dreisatz und/oder die allereinfachste Prozentrechnung zu
beherrschen, dem kann man nur noch vorsätzliche Dummheit und Trollerei zu
Gute halten. Mit einer gewissen Bauernschläue und seinem dümmlichen
Getue möchte er uns hier beschäftigt halten und feixt sich einen. :-/
Irgendwann sollte man IMHO aufhören, für einen gelangweilten Troll
den
Unterhaltungsteil gestalten zu wollen, den sein Fersehprogramm nicht
hergibt.
Beste Grüße -Harald-
--
Zu meiner Jugendzeit gab es noch keine Fahrradhelme. Die Rad
fahrenden Kinder sind damals weggestorben, wie die Fliegen!
Nur sehr wenige von uns haben die 50/60er Jahre überlebt...
Gerd Schweizer schrieb:
>Elke Bock schrieb:
>
>>>>> Da werden die eingelieferten Unfallpatienten aufgeteilt in
mit
>>>>> Fahrradhelm und ohne. Von den 27-64 jährigen
eingelieferten Patienten
>>>>> hatten beim Unfall 29 einen Fahrradhelm auf und 242 keinen
Fahrradhelm.
>>>> Was genau daran findest du interessant?
>>> Daß etwa achtmal so viele ohne Helm wegen solcher
Verletzungen ins
>>> Krankenhaus mussten wie die mit Helm.
>>
>Weil die Helmtragequote längst nicht mehr bei acht zu eins ist.
So hoch war sie in diesem Altersbereich noch nie, siehe die
regelmäßigen Zählungen der BASt. Sie ist und war immer deutlich
niedriger. Deshalb war ich auch recht verwundert, wieso ausgerechnet
du diese Zahlen hier ausbreitest.
>Daraus
>ergibt sich. Daß also ein Fahrradhelm zumindest einen gewissen Schutz
>bietet.
Oder es ergibt sich, daß Helmträger häufiger kopfverletzt beim
Arzt
auftauchen. Je nach Tragequote. ;-)
Btw: Hast du gezählt? Man verschätzt sich leicht, insbesondere wenn
man immer nur wenige Radfahrer sieht.
mfg, elke
Harald Meyer schrieb:
> Mit einer gewissen Bauernschläue und seinem dümmlichen
> Getue möchte er uns hier beschäftigt halten und feixt sich
einen. :-/
Ich vermute eher, er hat einen Anteil an einer Tischlerei, und möchte
möglichst viele Tischkanten verkaufen können.
--
IC-Abteil mit Rauchverbot ist wie Internet mit Proxy.
(Hans Bonfigt in de.etc.bahn.tarif+service)
Gerd Schweizer :
>Elke Bock schrieb:
>
>>>>> Da werden die eingelieferten Unfallpatienten aufgeteilt in
mit
>>>>> Fahrradhelm und ohne. Von den 27-64 jährigen
eingelieferten Patienten
>>>>> hatten beim Unfall 29 einen Fahrradhelm auf und 242 keinen
Fahrradhelm.
>>>> Was genau daran findest du interessant?
>>> Daß etwa achtmal so viele ohne Helm wegen solcher
Verletzungen ins
>>> Krankenhaus mussten wie die mit Helm.
>>
>Weil die Helmtragequote längst nicht mehr bei acht zu eins ist.
>Daraus
>ergibt sich. Daß also ein Fahrradhelm zumindest einen gewissen Schutz
>bietet. Natürlich schließe ich mich dann Möllmann an, wenn
er sagt, die
>Fahrradhelme müssen verbessert werden.
Oh heilige Einfalt!
Da zitiert der Witzbold (in ) von
Seite 99 der Diss. (die er nach all den Hinweisen scheinbar erst jetzt
gefunden hat) und hat anscheinend endlich begriffen, daß und wie man
hier die Helmtragequote berücksichtigen muß, wenn man Aussagen
über eine
Abhängigkeit zwischen den zwei Variablen Helmgebrauch und
Kopfverletzungsrisiko machen will.
Und kann sich schon einen Tag später nicht mehr daran erinnern, daß
auf
Seite 4 in der Zusammenfassung der Erhebungszeitraum als März 2000 bis
Februar 2001 angegeben wurde.
Nun gut, dann schauen wir doch mal genau nach.
Auch 2001 lag die Helmtragequote lt. Bundesanstalt für Straßenwesen
bei
rund 5%. Aber: das ist ein Mittelwert über alle Altersgruppen, so hoch
ist der nur, weil hier auch die Altersgruppe der Kinder bis 10 Jahre
enthalten ist. Klammert man die aus, liegt die Tragequote erheblich
niedriger. Für die Altersgruppen ab 17 Jahren liegt sie lt. BASt im Jahr
2001 "bei höchstens 3 %".
Rechnen wir damit, dann ergibt sich, daß das Risiko der betrachteten
verunglückten 27-64-Jährigen behelmten Radfahrer, eine Kopfverletzung
zu
erleiden, gut drei mal so hoch war wie das der anderen, denn sie sind
3.57 mal so häufig mit einer Kopfverletzung aufgetaucht (nämlich
mit
einem ~10%-Anteil), als man aufgrund der Helmtragequote (<3%) schon dann
erwartet hätte, wenn der Helm überhaupt keine (Schutz-)wirkung gehabt
hätte.
Nimmt man noch hinzu, daß die Zahl 3% der Formulierung der BASt zufolge
eine grobe Abschätzung nach oben war (also genau so gut auch hätte 1%
oder 2% lauten können) und daß die Tragequote in den Altersgruppe ab
27
eher noch geringer gewesen sein dürfte, so könnte die
tatsächliche
Riskoerhöhung, die parallel mit dem Tragen von Fahrradhelmen auftrat,
auch bei Faktor sechs bis neun gelegen haben.
Aber das ist spekulativ. Nicht spekulativ hingegen ist der Faktor 3.57,
der ist hinreichend belegt. Nimmt man die Suggestion unseres resident
trolls (der da i.W. aber auch nur die einschlägige Helmpropaganda
imitiert und reproduziertt), sagt das bis zum Erbrechen ausgeschlachtete
Zahlenverhältnis zwischen kopfverletzten Helmträgern (wenige!!) und
kopfverletzten anderen Radfahrern (viele!!) also etwas über die Wirkung
von Fahrradhelmen aus, dann ist die Aussage klar: die Wirkung besteht
darin, daß der Helm schadet , und zwar in erheblichem Umfang, wenn man
es diese 357% Schadwirkung in Relation zu den prognostizierten 85%
Schutzwirkung stellt.
Also das genaue Gegenteil von dem, was suggeriert werden soll.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Ich schrieb
>Die Bundesanstalt für Straßenwesen erhebt und
veröffentlicht nämlich
>regelmäßig Helmtragequoten.
>
> "Wie im Vorjahr trugen 6% der Fahrradfahrer im Jahr 2005 einen
>Schutzhelm, so dass der Gesamtanteil der schutzhelmtragenden
>Fahrradfahrer weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleibt."
> (Quelle:
>http://www.bast.de/cln 007/nn
40694/DE/Publikationen/Fachliche/Infos/2007-2006/01-2006.html)
Aktuell kommt dort nun
"Die Internetseiten der Bundesanstalt für Straßenwesen sind
grundlegend
neu gestaltet und strukturiert worden. Dadurch haben sich die Adressen
(URLS) der einzelnen Seiten geändert. Bitte passen Sie etwaige
Verlinkungen an."
Und die richtigen Links enthalten jetzt noch längere temporäre
Sessionids vorne im Pfad. Saftladen. :-(
Anyway. Die aktuelle Information findet sich unter
<http://www.bast.de/DE/Publikationen/Infos/2007-2006/04-2007.html>,
die
obige jetzt unter
<http://www.bast.de/DE/Publikationen/Infos/2007-2006/01-2006.html>
Ich habe das auch in
<http://0x1a.de/static/helmkampagne1/konzertierte
aktion.html>
korrigiert.
HTH
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Gerd Schweizer :
>Christian Ulrich schrieb:
>
>>
>> Die Helm-Nicht-Tragequote beträgt allerdings 95% (Helmtragequote
lt.
>> BAST bei etwa 5-6%).
>>
>> D.h. entweder verunfallen Helmträger häufiger oder aber der
Helm führt
>> zu einem Mehr der entsprechenden Verletzungen... (immerhin Faktor 2!).
>>
>In den Bereichen, in denen ich mich bewege, ist die Trägerquote
höher.
Und die Bereiche, in denen sich Gerd Schweizer aktuell bewegt, die haben
natürlich Rückwirkung auf die Tragequote im Münsterland und
Großraum
Hannover in den Jahren 2000-2001 und sind auf jeden Fall entscheidender
als die im Untersuchungszeitraum von der BASt im Rahmen einer
langjährigen Beobachtung erhobenen Quoten.
Jetzt weiß ich endlich, wofür diese schönen großen
Satellitenschüsseln
gut sind. Das sind Quantenteleskope, die uns mehr als nur einen Blick
in eine Alternativwelt verschaffen!
(Sorry, hier konnte ich nun wirklich nicht mehr widerstehen)
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Elke Bock schrieb:
> Oder es ergibt sich, daß Helmträger häufiger kopfverletzt
beim Arzt
> auftauchen. Je nach Tragequote. ;-)
>
> Btw: Hast du gezählt? Man verschätzt sich leicht, insbesondere
wenn
> man immer nur wenige Radfahrer sieht.
>
Klar sind zur Zeit wenige unterwegs, ich ja auch. So richtig habe ich ja
nach meinem Unfall im Oktober noch nicht wieder angefangen.
Es wurden hier ja auch früher schon verschiedene andere Aspekte
diskutiert.
--
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/