am 30.12.07 schrieb Torsten Hellmann :
> Wo wir aber schon dabei sind: Nach allem, was ich von Bekannten
> gehört habe, darf man bei Gebrauch eines Rennrades auf höhere
Ge-
> schwindigkeiten, größere Reichweite, besseres Handling,
entspann-
> teres Fahren am Berg und bei Bedarf unvergleichliche Erlebnisse
> bei Fahrten in der Gruppe hoffen.
Dein Bekannter fährt wohl schon länger. Höhere Geschwindigkeiten
sind
sicherlich auf Dauer drin. Bei den anderen Punkten möchte ich mich nicht
unbedingt anschließen. Auch mit meinem Trekkingrad bin ich mit
Gepäck
schon Tagesetappen von mehr als 100 km gefahren. Und bei längeren Touren
fährt man auf dem Rennrad auch nicht entspannter; egal welches Rad
irgendwann tut es einfach nur noch weh und man will nur noch ans
Etappenzeiel kommen. Beim Handling kommt es dann schon sehr darauf an was
du willst. Beim kraxeln spielt dann dein eigenes Körpergewicht neben
deiner persönlichen Fitness eine nicht unerheblich Rolle. Die
Bergflöhe
fahren mir einfach davon, weil ich Berge in einem ganz anderen Tempo
angehen muss. Und in der Gruppe fahre ich grundsätzlich nur mit meiner
eingespielten Truppe, weil das sonst böse Enden kann. Du solltest dann
schon eine Gruppe haben mit der du regelmäßig fährst.
> Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen: Was stellt denn für Euch
> den Reiz am Rennradfahren dar? :-)
Weils Spaß macht. :-)
520088284933@t-online.de (Stefan Drueke) schrieb:
>Auch mit meinem Trekkingrad bin ich mit Gepäck
>schon Tagesetappen von mehr als 100 km gefahren. Und bei längeren
Touren
>fährt man auf dem Rennrad auch nicht entspannter; egal welches Rad
^^^^^^^^^^^^^^^^
>irgendwann tut es einfach nur noch weh und man will nur noch ans
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>Etappenzeiel kommen.
Du fährst die sfachlen Räder in ungeeigneter Sitzposition , oder wohl
zumindest den flaschen Sattel und Lenker.
Beste Grüße -Harald-
--
Diese Leute sind Spinner. Sie machen nichts wirklich Neues, und sie
haben keine Ahnung von dem, was sie tun. Ihre Ansprüche sind ziemlich
niedrig, und es ist nicht einmal sicher, ob sie selbst die eingelöst
haben. [*John Wharton, Intel, 1981 über Microsoft*]
Harald Meyer wrote:
> 520088284933@t-online.de (Stefan Drueke) schrieb:
> >Auch mit meinem Trekkingrad bin ich mit Gep
520088284933@t-online.de (Stefan Drueke) writes:
>egal welches Rad
>irgendwann tut es einfach nur noch weh und man will nur noch ans
>Etappenzeiel kommen.
Kann ich nicht bestaetigen. Bei mir ist irgendwann der Tag aus
Lichtmangel zu Ende (touren im Dunklen machen mir keinen Spass), mein
Rad fuer die laengeren Touren ist aber auch ein Liegerad. Ein
festgelegtes Etappenziel gibts bei mir bei mehrtaegigen Touren
uebrigens nicht, das stresst zu sehr.
- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
am 30.12.07 schrieb Anton Ertl :
> Kann ich nicht bestaetigen. Bei mir ist irgendwann der Tag aus
> Lichtmangel zu Ende (touren im Dunklen machen mir keinen Spass), mein
> Rad fuer die laengeren Touren ist aber auch ein Liegerad. Ein
> festgelegtes Etappenziel gibts bei mir bei mehrtaegigen Touren
> uebrigens nicht, das stresst zu sehr.
Bei mit schmerzt irgendwann die Sitzfläche, aber das ist individuelles
empfinden (bei mir trotz Gelsattel und entsprechender Kleidung). Am
nächsten Tag geht es dann aber wieder. Wenn ich mir kein Etappenziel
setzte, bekomme ich auch das Problem mit dem Tageslicht, daher lege ich
einen Ort als Ziel fest.
am 30.12.07 schrieb Harald Meyer :
> Du fährst die sfachlen Räder in ungeeigneter Sitzposition , oder
wohl
> zumindest den flaschen Sattel und Lenker.
Wenn nur das Hinterteil bei Touren von mehr als 120 km schmerzt, trotz
Gelsattel und entsprechender Kleidung? Das liegt IMHO eher daran, dass ich
diese Streckenlängen eher selten fahren.
am 30.12.07 schrieb Daniel Roedding :
> Also *so* formuliert wie Stefan das schrieb würde ich das
> ohne weiteres unterschreiben.
Dann habe ich das falsch formuliert.
Stefan Drueke wrote:
> Wenn nur das Hinterteil bei Touren von mehr als 120 km schmerzt, trotz
> Gelsattel und entsprechender Kleidung?
Trotz? Eher wegen.
--
"Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption." (Keith Bostic)
Markus