Gregor Frowein :
>Ich hätte nicht gedacht, daß solche Lappalien derart lebhafte
>Antworten hier provozieren würden.
Danke, keine weiteren Fragen.
--
Radhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs
Gregor Frowein schrieb:
>Ich hätte nicht gedacht, daß solche Lappalien derart lebhafte
>Antworten hier provozieren würden.
>
Der erste Poster, der sich über diese "Lappalien" lebhaft
erregte, und
meinte, durch Vorhaltung vorgeblich fhacslen Verhaltens seinen Radfahrer-
minderwertigkeitskomplex demonstrieren zu müssen, ist ein gewisser Gregor
Frowein. Siehe M-ID: .
Nur ein paar Postings weiter meinte er sich zu folgender Feststellung in
versteigen zu müssen:
|Menschen, die beim rechts abbiegen nicht blinken - oder halt nicht mit
|dem Arm wedeln. Was gibts da groß zu erklären.
Richtig ist, daß ER es nicht erklären konnte und andere sein etwas
schiefes Weltbild sanft zu korrigieren versuchten.
Etwas später zeigte er dann hier allen Mitlesern seine mangelnden
Rechtskenntnisse in M-ID:
auf, in dem er schrieb:
|Um es aber nicht zu zahm da stehen zu lassen: Ich betrachte Deinen
|Egoismus als eine Art Nötigung durch Unterlassung.
Von kompetenter Seite auf seinen Rechtsirrtum hingewiesen antwortete er:
|ach was, ich erlaube mir nur eine Meinung zu haben.
(Message-ID: )
Es folgen erste Anzeichen eines Rückzuges auf weniger harte Positionen,
weil er etwas (unerwartet viel?) Wind von vorne bekam jammerte er in
Message-ID: :
|Ich finde es schade, daß Du - und auch andere hier - aus einer
|einzigen Bemerkung von mir gleich eine Typologie glaubst herleiten zu
|können, nur weil ich ab und an beim Rechts-Abbiegen dem wartenden
|Verkehrsteilnehmer (ist halt meistens ein Autofaher) anzeige, daß er
|wegen mir nicht warten muß.
Man beachte den Trick mit der Behauptung, nur "eine einzige
Bemerkung"
gemacht zu haben. Das läßt zumindest den Schluß zu, daß
er seine Leser
für ziemlich einfältig hält. Daß er zudem eine Einstellung
hat, die
geeignet scheint, ihn besser von der Teilnahme am Straßenverkehr aus-
zunehmen, demonstriert er eindrucksvoll mit den Worten:
|Meine Hauptbefindlichkeit beim Radfahren ist allerdings der Zorn
(Message-ID: )
Diese Einstellung bedarf nun wirklich keines weiteren Kommentares.
Gute Besserung -Harald-
--
Vulgo: wer als Radfahrer glaubt, auf Radwegen sicher und schnell
voranzukommen, der ist ein Idiot, oder einfach nur naiv.
Das ist entschuldbar. Aber man packe jetzt noch Fußgänger mit hinzu,
und schon hat man einen Rüpel fabriziert. Das ist nicht entschuldbar.
[*Wolgang Strobl in drf*]
bernd usenet@gmx.de (Bernd Sluka) wrote:
>Am Tue, 11 Dec 2007 07:10:33 +0100 schrieb Gregor Frowein:
>> >> ach was, ich erlaube mir nur eine Meinung zu haben.
>> >
>> >Als Meinung würde ich das nicht bezeichnen. Meinungen sind
fundiert.
>>
>> es gibt keine vorgeschriebene Mindestdicke für das Fundament
einer
>> Meinung. Sogar Deine fadenscheinige Einlassung zur Wortbedeutung lasse
>> ich glatt als Meinung durchgehen.
>
>Oh, danke für Dein Geständnis Deiner Argumentationslosigkeit.
Erst dumm, dann frech. Wenn Du zu blöd bist, das Wörtlein
"Meinung"
auch nur halbwegs zu verstehen, solltest Du das Maul halten, anstatt
hier semantischen Dünnpfiff abzulassen.
Soweit die freundliche Fassung meiner Erwiderung.
Ansonsten können wir gern weiter über das Radfahren reden. Ich bin
nicht nachtragend.
Gruß
Gregor
Walter Janné wrote:
> Nich unbedingt.
Warum nicht? Blinklichter bauen doch auch auf diesem Effekt auf, auch
wenn es keine mechanische Bewegung ist.
> Walter
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TODSICHER!
Am Wed, 12 Dec 2007 07:19:23 +0100 schrieb Gregor Frowein:
> bernd usenet@gmx.de (Bernd Sluka) wrote:
> >Am Tue, 11 Dec 2007 07:10:33 +0100 schrieb Gregor Frowein:
>
> >> >> ach was, ich erlaube mir nur eine Meinung zu haben.
> >> >
> >> >Als Meinung würde ich das nicht bezeichnen. Meinungen
sind fundiert.
> >>
> >> es gibt keine vorgeschriebene Mindestdicke für das Fundament
einer
> >> Meinung. Sogar Deine fadenscheinige Einlassung zur Wortbedeutung
lasse
> >> ich glatt als Meinung durchgehen.
> >
> >Oh, danke für Dein Geständnis Deiner
Argumentationslosigkeit.
>
> Erst dumm, dann frech.
Wirklich gute Zusammenfassung desssen, was Du hier abziehst, Gregor.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Christoph Maercker :
>Robert Bar wrote:
>> Den Arm?!
>> Pendeln?!
>> Was soll das bringen?
>
>Bewegte Gegenstände werden besser gesehen als in (relativer) Ruhe
>befindliche. Außerdem ist nicht sicher, ob sich der ausgestreckte Arm
>eines Radfahrers immer im Lichtkegel des nachfolgenden Autos befindet.
Mal abgesehen davon, daß ich selten so fahre, daß ich mir die
Unwucht
und die Schlingerfahrt leisten könnte, die durch ein solches Gefuchtel
verursacht wird und selbst wenn man annimmt, daß Du einfach entsprechend
langsamer fährst, um das zu kompensieren (was dann möglicherweise
erst
genau die Probleme verursachst, denen Du mit dem Gefuchtel zu begegnen
versuchst) - woher nimmst Du die Hoffnung, daß ein unbeleuchteter Arm
sichtbar wird, wenn Du ihn bewegst? Wedelst Du so schnell, daß die Luft
ionisiert wird? Bzw., wie Harald es ausdrückte, "mit den Fingern
schnippen bis es blitz und blinkt?"
[...]
>Und was machst Du, wenn hinter Dir eine Kolonne fährt?
Darf ich auch antworten?
>Lässt Du die alle
>überholen, bevor Du Dich einordnest?
Kommt vor. Meist findet sich aber eine hinreichend große Lücke.
Autofahrer sind nur selten wirklich in der Lage oder willens, Kolonne zu
fahren. Meist wird zu dicht aufgefahren, es bilden sich eine Art
"Stoßwellen", mit der Folge, daß die Abstände
variieren, und zwar auf
eine recht vorhersehbare Weise. Spätestens wenn man eine Strecke mehr
als einmal fährt, weiß man, daß man sich früh genug
einordnen muss bzw.
was genau "früh genug" ist.
Wichtig ist, an sich an Anfang der Lücke einzuordnen und nicht zu
trödeln. Dafür ist ein Gefühl für Timing erforderlich und
Beschleunigungsvermögen. Und da weiß ich zwar nicht, wie es Dir
geht -
ich jedenfalls kann mit dem Rad ziemlich heftig beschleunigen, aber
dafür brauche ich beide Hände am Lenker.
>Ohne Handzeichen überholen die
>meisten Autofahrer doch normalerweise so gnadenlos, dass Du keine Chance
>zum Einordnen bekommst.
Spinner gibt es natürlich immer wieder mal, auf die jeder Radfahrer, der
sich nicht an den Straßenrand verdrückt, wie ein rotes Tuch wirkt.
Aber
die lassen sich von einem Handzeichen erst recht nicht beeindrucken.
Eher im Gegenteil - ich argwöhne, daß einigen von denen durchaus
bewußt
ist, daß ein herumfuchtelnder Radfahrer seine
Manövrierfähigkeit mehr
oder weniger aufgegeben hat. Ich jedenfalls habe bei einer evtl.
Konfrontation mit einem Verkehrsrowdy lieber die volle Kontrolle über
mein Fahrzeug.
Aber wenn wir die Rowdies mal aussen vorlassen, so ist meine Erfahrund
die, daß die überwiegende Mehrheit der Autofahrer durchaus bemerkt,
wenn
ein vor ihnen fahrender Radfahrer sich umdreht und in die Pedale steigt,
vielleicht sogar aufsteht, und dann kooperiert. Und wenn nicht, probiert
man es halt mit dem nächsten. Das ist nicht viel anders als beim
Einfädeln in einer Autobahneinfahrt. Fahranfänger glauben immer,
daß
das Reißverschlußprinzip doch überhaupt nicht funktionieren
kann, und
ein kleiner Anteil (weniger als im Promillebereich) lernt es wohl auch
nicht. Der Rest praktiziert es einfach, ohne sich viel dabei zu denken.
[...]
>Wenn ich Handzeichen gebe und merke, der hinter mir Fahrende bremst ab,
>weiß ich, dass ich mich einordnen kann.
Nein. Streiche "Handzeichen gebe und" und ergänze ",
sofern die
entstehende Lücke erkennbar groß genug für ein sicheres
Einordnen ist".
Sich in dieser Situation darauf zu verlassen, daß der Hinterherfahrende
weiter bremsen wird und die Lücke dann groß genug werden wird,
"weil"
der das Handzeichen ja gesehen habe, das ist ein gefährlicher Fehler.
Laß das lieber.
[...]
>Viel mehr mache ich auch nicht. Ewigkeiten die Hand vom Lenker nehmen
>fällt aus. Aber dieses kurze Zeichen genügt im allgemeinen.
Entfällt es
>völlig, sind Missverständnisse vorprogrammiert.
Du gehst schon wieder irrtümlich davon aus, Du könntest Dich darauf
verlassen, daß ein kurzes Handzeichen tatsächlich gesehen wird. Das
kannst Du nicht. Wenn hier also Mißverständnisse vorprogrammiert
sind,
dann sind sie durch Deine Fahrweise vorprogrammiert.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Ervin Peters :
>Wolfgang Strobl am Wed, 12 Dec 2007 01:00:34 +0100:
>
>> Zorn - das Gefühl sollte man für Verkehrtplaner, Politiker
und
>> Journalisten reservieren, die uns mit Radwegen, Narrenkappen und
realen
>> oder frei zusammenphantasierten Vorschriften behindern,
belästigen und
>> gefährden und die sich, gestützt auf ein offenbar ebenfalls
immer mehr
>> verblödendes Publikum - als völlig unbelehrbar und
beratungsresistent in
>> jeder Hinsicht erweisen.
>
>Oder man kann den Zorn auch als Motivation zur Selbstreflektion
>betrachten, den es Bedeutet ganz einfach das man intuitiv erkennt zu dem
>Publikum zu gehören.
Das verstehe ich nicht.
--
Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen
Christoph Maercker wrote:
> Ingo Keck wrote:
> > Christoph Maercker wrote:
> >> ... in die Spiegel *und* schaltet den Blinker ein.
> > ^^^^^^^
Diese Markierung ist nicht von mir. Bitte korrekt zitieren.
> > Ich würde auch nicht behaupten, daß ein Radfahrer, der in
seine Spiegel
> > schaut, *damit* seine Abbiegeabsicht deutlich anzeigt. Da nützt
es Ddann
> > auch nichts, wenn man in dazu in einen kaum durchsichtigen Kasten
hockt.
> > Ganz im Gegenteil, btw.
[...]
> Den Blinker hast Du überlesen. Absicht?
Nein, ich hab ihn nicht überlesen. Du hast argumentiert:
| aber ich habe nicht den Eindruck, dass die
| Mehrheit der Autofahrer erkennt, dass ich abbiegen will, nur weil ich
| mich umschaue. Das allein reicht nicht.
Und dann kam der Blinker:
| Ein Autofahrer schaut im übrigen
| in die Spiegel *und* schaltet den Blinker ein.
Das klingt für mich so als würdest du gleichsetzen:
Umschauen = Spiegelblick
Handzeichen = Blinker.
Und deswegen schreibe ich:
| Ich würde auch nicht behaupten, daß ein Radfahrer, der in seine
| Spiegel schaut, *damit* seine Abbiegeabsicht deutlich anzeigt. Da
| nützt es Ddann auch nichts, wenn man in dazu in einen kaum
| durchsichtigen Kasten hockt. Ganz im Gegenteil, btw.
|
| Und weil ich grade dabei bin: Ein Radfahrer, der sich umschaut, ist
| für den nachfolgenden Verkehr viel auffälliger als ein Radfahrer,
der
| kurz in den Spiegel blickt und mal kurz die Finger nach links unten
| abschüttelt... Soviel zum Thema Handzeichen.
Jetzt klarer?
Ingo.