Sun, 2 Dec 2007 10:35:40 +0000 (UTC), Bernd Sluka:
>Am Sat, 01 Dec 2007 22:28:02 +0100 schrieb Andreas Oehler:
>> Warum dürfen sich lockere Schrauben nicht lösen?
>
>Sicherheitsrelevante Muttern dürfen sich nicht lösen. Gerade
deswegen
>werden dort wohl häufig Stopp-Muttern verbaut.
>
>>Haben Radmuttern bzw.
>> -schrauben ab Pkw Mittel gegen weiteres Lockern?
>
>Ja, ein definiertes Anzugsmoment.
Das hilft bei Naben-Spannachsen auch. Mein Arbeitgeber empfiehlt für die
Spannachse am Vorderrad bei leicht gefettetem Gewinde und Schraubenkopf
8-10Nm sowie bei neuer Gabel einen Check nach einigen Dutzend Kilometern.
>> > Ursache ist, daß der Kunststoffeinsatz der
>> >vermeindlichen Stopp-Mutter der Achse zu groß ist und gar
nicht vom
>> >Gewinde gekerbt wird. So konnte sie sich munter
lockerrütteln.
>>
>> Jeder der nicht ganz gefühllos ist, merkt wenn das Vorderrad
nicht mehr
>> fest in der Gabel sitzt.
>
>Tja, dann achte mal darauf, daß Dein Sohn nicht gefühllos wird.
Meiner
>hat das wohl merkliche Wackeln auf die Federgabel zurückgeführt.
Ein Nabendynamo hätte geholfen ;-) Der macht sich recht deutlich
bemerkbar, wenn die Spannachse zu locker ist. Till ist mittlerweile in der
Lage, die wesentlichen Arbeiten am Fahrrad (Bremsen nachstellen, Platten
flicken, lose Schraubverbindungen erkennen und nachziehen) selbst zu
erledigen. Interessieren oder Begeistern kann er sich fürs
Fahrradschrauben aber nicht im geringsten - noch ist in erster Linie
Abgrenzung von den doofen Alten angesagt...
>> Sinnvollerweise hält man dann an und ändert etwas
>> daran... Bei Gabeln/Rahmen mit der heute üblichen (zu) fetten
>> Pulverlack-Beschichtung ist es zudem nicht unüblich, daß
sich innerhalb
>> der ersten paar hundert Kilometer die Einspannkraft der Naben
erheblich
>> reduziert.
>
>Möööp! Flasch geraten. Diese Möglichkeit habe ich
untersucht und
>ausgeschlossen.
An Federgabeln ist fetter Pulverlack eher unüblich. Aber "verkantet
einbauen" als Ursache scheint mir auch nicht sehr wahscheinlich.
Andreas
Am Sun, 02 Dec 2007 15:43:32 +0100 schrieb Andreas Oehler:
> >Am Sat, 01 Dec 2007 22:28:02 +0100 schrieb Andreas Oehler:
>
> >Tja, dann achte mal darauf, daß Dein Sohn nicht gefühllos
wird. Meiner
> >hat das wohl merkliche Wackeln auf die Federgabel
zurückgeführt.
>
> Ein Nabendynamo hätte geholfen ;-)
In diesem Fall werkelt ein IXON mit immer noch dem ersten Satz
Batterien. Das halte ich angesichts der Nutzungshäufigkeit für
angemessen.
> Der macht sich recht deutlich
> bemerkbar, wenn die Spannachse zu locker ist.
Inwiefern? Ich meine, ich hätte die lose Achse ohnehin bemerkt. Aber wir
sollten nicht davon ausgehen, daß alle Menschen so empfindlich auf
Defekte reagieren. Ich habe auch schon Autos (zur Werkstatt) gefahren,
die ein Lenkungsspiel von einer viertel Lenkradumdrehung nach beiden
Seiten aufgewiesen haben.
> >> Sinnvollerweise hält man dann an und ändert etwas
> >> daran... Bei Gabeln/Rahmen mit der heute üblichen (zu)
fetten
> >> Pulverlack-Beschichtung ist es zudem nicht unüblich,
daß sich innerhalb
> >> der ersten paar hundert Kilometer die Einspannkraft der Naben
erheblich
> >> reduziert.
> >
> >Möööp! Flasch geraten. Diese Möglichkeit habe ich
untersucht und
> >ausgeschlossen.
>
> An Federgabeln ist fetter Pulverlack eher unüblich. Aber
"verkantet
> einbauen" als Ursache scheint mir auch nicht sehr wahscheinlich.
Ich bin mir sehr sicher, die Achse angezogen zu haben. Wenn verkanteter
Einbau nicht die Ursache war, liegt nahe, daß jemand manipuliert hat.
Spuren einer Zange waren aber keine zu erkennen und der Fünfkant sollte
diese Möglichkeit ja gerade ausschließen.
--
A || Bernd Sluka
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