Offenbar trifft es nicht nur Generation 60+ und Kinder, sondern auch
Radfahrer, denen man Erfahrung zutrauen darf.
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Fahrradfahrer in Hamburg von Laster überrollt und getötet
Hamburg (dpa/lno) - Ein 38 Jahre alter Fahrradfahrer ist am
Dienstagmorgen in Hamburg von einem Lastwagen überrollt und getötet
worden. Der 47 Jahre alte Fahrer des Muldenkippers übersah das
Unfallopfer beim Abbiegen im Stadtteil Moorburg, teilte die Polizei
mit. Der Fahrradfahrer stieß zunächst in der Mitte gegen den Laster
und
geriet dann unter das Fahrzeug. Eine Notärztin konnte den Mann nicht
mehr retten.
erschienen am 16.10.2007 um 11:33 Uhr
© Hamburger Abendblatt
http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=ver&module=dpa&id=15887156
Jan Witt wrote:
>
> Offenbar trifft es nicht nur Generation 60+ und Kinder, sondern auch
> Radfahrer, denen man Erfahrung zutrauen darf.
Warum - weil der Radfahrer 38 Jahre alt war? Was genau sagt das über
seine Erfahrung aus? Und warum sind Menschen, die 60 Jahre oder älter
sind, per se unerfahren auf dem Fahrrad?
--
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de
On 2007-10-16 18:03:18 +0200, Arno Welzel
said:
> Und warum sind Menschen, die 60 Jahre oder älter sind, per se
> unerfahren auf dem Fahrrad?
Natürlich kann ein 60+ jähriger erfahrener und agiler sein als ein 38
jähriger.
Ich persönlich halte dies aber nicht für die Regel. Rein
humanbiologisch. Und nach den Unfallzahlen, die hier nach Altergruppen
immer mal präsentiert werden.
Jan Witt wrote:
>
> Offenbar trifft es nicht nur Generation 60+ und Kinder, sondern auch
> Radfahrer, denen man Erfahrung zutrauen darf.
Weshalb sollte einem 38jährigen mehr Erfahrung zuzutrauen sein als einem
61jährigen? Hast Du dafür konkrete Gründe, oder plapperst Du
einfach das
laufende Geschwätz nach, in dem jedem, der 10 Jahre älter als der
Sprecher
ist, senile Verblödung nachgesagt wird, von der in 10 Jahren (was
eigentlich keine /so/ lange Zeit ist) dann ebenfalls befallen zu sein, dem
Sprecher selbstredend nicht in den dummen Sinn kommt?
Ralf
On 2007-10-16 18:23:12 +0200, Ralf Bader said:
>>
>
> Weshalb sollte einem 38jährigen mehr Erfahrung zuzutrauen sein als
einem
> 61jährigen? Hast Du dafür konkrete Gründe, oder plapperst
Du einfach das
> laufende Geschwätz nach, in dem jedem, der 10 Jahre älter als
der Sprecher
> ist, senile Verblödung nachgesagt wird, von der in 10 Jahren (was
> eigentlich keine /so/ lange Zeit ist) dann ebenfalls befallen zu sein, dem
> Sprecher selbstredend nicht in den dummen Sinn kommt?
>
>
> Ralf
Nein. Diese Transferleistung kann ich bringen und die ist auch schon
beantwortet.
Ich meine i.d.R.
Ich würde mit 61, sofern möglich genauso als
"Alltagsfahrer" aufs Rad
steigen ohne mir das aufgrund eines vielleicht altermässig höheren
Unfallrisikos nicht verbieten zu lassen.
Jan Witt wrote:
>
> Offenbar trifft es nicht nur Generation 60+ und Kinder, sondern auch
> Radfahrer, denen man Erfahrung zutrauen darf.
>
>
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>
>
>
> Fahrradfahrer in Hamburg von Laster überrollt und getötet
>
> Hamburg (dpa/lno) - Ein 38 Jahre alter Fahrradfahrer ist am
> Dienstagmorgen in Hamburg von einem Lastwagen überrollt und
getötet
> worden. Der 47 Jahre alte Fahrer des Muldenkippers übersah das
> Unfallopfer beim Abbiegen im Stadtteil Moorburg, teilte die Polizei
> mit. Der Fahrradfahrer stieß zunächst in der Mitte gegen den
Laster und
> geriet dann unter das Fahrzeug. Eine Notärztin konnte den Mann nicht
> mehr retten.
>
Oh shit, ich hatte schon ein dummes Gefühl, als ich heute morgen an der
Stelle vorbeigefahren bin, großes Aufgebot, Ölabwehr etc. Bin da auf
dem
Radweg aber vorbeigefahren, Polizei war schon da, langer Rückstau der
Muldenkipper auf dem Privatweg (Hinterdeich). Um die Uhrzeit wars noch
Stockduster, an der Stelle ist keine Straßenleuchte.
Krankenhaus Maria-Hilf ist keine 10 Minuten zu Fuß weg, AKH unwesentlich
weiter.
http:/
maps.google.de/?ie=UTF8&llS.477907,9.926405&spn=0.04398,0.082226&z=14&om=1
Was ich da an Radfahren derzeit mogens sehe kommt gut beleuchted aus dem
Hinterdeich heraus und biegen meist in Richtung Süden auf den Fußweg
ab
über die gerade dieses Jahr hergestellte Absenkung (bei der
Grundinstandtsetzung 2005 kurzzeitig hergestellt und wieder entfernt).
Einige fahren aber auch in Richtung Norden in den Hinterdeich (über
Waltershofer oder Kirchdeich in Richtung Finkenwerder...)
Auf dem Hauptdeich hing ich schon mal mit >70 im Windschatten eines Lkw. Ist
Innerorts, aber 60 ausgeschildert. IMHO sind die Dosen dort mit >80
unterwegs (so die Verkehrsdichte es erlaubt) und überholen auch gnadenlos
Lkws. Auch wird in Richtung Norden in der langezogenen Rechtskurve
überholt...
Gerade erste letzte Woche hatte ich mich, nachdem mich morgens einer von
August Ernst auf dem Hauptdeich (Fußweg, Radfahrer frei) angehupt hatte
(HH-AE-2xx) nachmittags auf dem Nachhauseweg auf dem Betriebshof im
Kirchdeich mich über den Fahrer beschwert. Und das war nicht das erste
Mal,
daß ich mit den Ernstern ein ernstes Wort reden mochte.
Olaf
Am 16.10.2007 17:59:05 schrieb Jan Witt:
> Offenbar trifft es nicht nur Generation 60+ und Kinder, sondern auch
> Radfahrer, denen man Erfahrung zutrauen darf.
So wie ich den Polizeibericht interpretiere, hätte ich mich auch als 14-
jähriger nicht so verhalten, dem ich unterstelle, dass er sich rechts vom
LKW aufhielt oder versuchte, dort vorbeizufahren.
Zumindest steht dort nichts von einem Überholmanöver des LKWs.
--
MfG
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zaehlt!
Sören Reiche wrote:
> On 16 Okt., 19:24, Olaf Schultz wrote:
>
>> Oh shit, ich hatte schon ein dummes Gefühl, als ich heute morgen
an der
>> Stelle vorbeigefahren bin, großes Aufgebot, Ölabwehr etc.
Bin da auf dem
>> Radweg aber vorbeigefahren, Polizei war schon da, langer Rückstau
der
>> Muldenkipper auf dem Privatweg (Hinterdeich). Um die Uhrzeit wars noch
>> Stockduster, an der Stelle ist keine Straßenleuchte.
>
> Das ist dort, meines Wissens nach, ein freigegeben Fußweg.
Korrekt.
> Dabei wäre
> der Weg von der Qualität her einer der besten Radwege in Hamburg.
Hm, über das ,,einer könnten wir feilschen. Allerdings in Richtung
Süden
bei Dunkelheit wegen linksseitigkeit unbenutzbar (asymmetrisches
Abblendlicht).
> Dann
> noch Hafenrandgebiet mit viel Schwerlastverkehr ... Mich wundert es
> wirklich, daß das kein Blauweg ist.
Der Grund dürfte wohl die Kreuzung Moorburger Elbdeich sein. Wenn die den
beblauen (hatten die seit Jahren vergessen, Notwendigkeit also anscheinend
nicht gegeben) kriegen sie mit den Umbaumaßnahmen, die an der Kreuzung
Moorburger Elbdeich für die dortreinbieger notwendig sind, Finanzprobleme.
Außerdem hatten die das nach der Grundinstandsetzung versucht
(Blauschilder
aufgestellt), aber dank Ingrid K. und Thomas D.s Nachfrage (ich war zu der
Zeit nicht betroffen, hab Bremern Rad weg e unsicher gemacht) schnell
wieder abgeschraubt.
Viele Grüße,
Olaf