Hallo,
> Sicher? Vielleicht sind ja alle geforderten Reflektoren vorhanden.
Sind sie nicht. Das Fahrrad hat erst kürzlich in unserer
Garage geschlafen (und der Fahrer in der Wohnung).
Gruß, Andreas
--
http://www.liegerad-fernweh.de
E-Mail nur an die Antwortadresse und mit "Usenet" im Betreff
Thorsten Günther wrote:
> Ich sach mal so: ich habe ja auch schon mal für einen neugierigen
> Schäferhund angehalten, der mein Fahrrad dann ausgiebig beschnupperte
> und sich bannich darüber gefreut hat.
Bei mir dasselbe kuerzlich mit Kuehen
Die drehten sich erst auf ihrer Weide um und kamen dann alle angetrabt um
mich zu bestaunen. Die hatten wohl noch nie ein Liegerad gesehen :-)
Schade, dass ich kein Foto dabei hatte, sah jedenfalls sehr lustig aus:
Ein dutzend Kuehe nebeneinander neugierig am Zaun stehend mein Liegerad
begutachtend. Hab auch extra fuer sie angehalten.
Und auch hier: keine dummen Sprueche! :-)
--
+ Ulli Horlacher + framstag@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Jens Müller wrote:
> Max Sievers schrieb:
>
>> Auch die wiederholte Feststellung, der "Extrembiker"
hätte nix verbotenes
>> gemacht, ist diskriminierend.
>
> Zu der Strecke: Indirekt wird eingeräumt, daß Autobahnen und
> Kraftfahrstraßen Abkürzungen sind. Eigentlich ein Skandal.
Das geht auch andersrum: viele Sonderwege für die Landwirtschaft werden
gerne von Automobilisten als kürzeste Verbindung zum Ziel verwendet.
Ohne Rücksicht auf Verluste.
--
"Perl is the only language that looks the same before and after RSA
encryption." (Keith Bostic)
Markus
# Walter Janné wrote:
> Jürgen Schlottke schrieb:
>>Nachdem Sie sich davon überzeugt hatten, daÃź es
sich nicht um ein
>>Kraftfahrzeug handelt, konnte der Fahrer weiterfahren. Absolut
korrektes
>>Vorgehen der Beamten, es gibt schlieÃźlich auch reichlich
illegal
>>benutzte Kraftfahrzeuge, und daÃź bei einem Anfangsverdacht das
Fahrzeug
>>kontrolliert wird, ist völlig normal.
und selbst wenn da die Beamten aus reiner Technikbegeisterung den
"Exoten" angehalten haben wuerde ich da kein Drama draus machen,
sofern sich das nicht alle 100km wiederholt.
> So gesehen hast Du recht. Aber das dumme Gequatsche über
> "Gefährlichkeit" etc ist ja wohl absolut
disqualifizierend. Aber
> vielleicht wurde das auch nur von den Zeitungsschreibern
hinzugefügt.
Ich wuerde es davon abhaengig machen, wie der Hinweis erfolgte.
Als Polizist wird er wohl oft genug bei Unfaellen die Worte
"uebersehen"
oder "gar nicht gesehen" gehoert haben. Vor diesem Hintergrund darauf
hinzuweisen, dass andere Verkehrsteilnehmer durchaus mit dem Auftreten
und der Geschwindigkeit des "Weisspfeils" :-) in den Bereich der
Ueberforderung geraten koennten, halte ich fuer legitim.
Natuerlich kann er sich das schenken, wenn er die Info hat, dass damit
bereits 90Mm im Strassenverkehr zurueckgelegt wurden.
--
Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. -- Greg Dyson
Max Sievers wrote:
> Das Fahrzeug sieht aus wie ein übliches Velomobil, bei dem der Kopf
> rausguckt.
Velombile sind aber, auch wenn es manche nicht wahrhaben wollen, nicht
unbedingt allgemein bekannt.
> Den Motor hört man üblicherweise, wenn man neben einem Kfz
> herfährt. Es gab also keinen begründeten Verdacht, den Fahrer
anzuhalten.
Einen Elektromotor hört man nicht undbedingt.
Peter
--
Peter de Leuw
Rellingen
Max Sievers wrote:
> > Und wie häufig ist ein Velomobil? Muss jeder Polizeibeamte ein
solches
> > sofort und zweifelsfrei erkennen?
>
> Ja, das sollte zur Ausbildung gehören.
Witzbold. Ich würde mich schon freuen, wenn Polizisten in ihrer
Ausbildung die Rechte und Pflichten von Fahrradfahrern kennen lernen
würden. Jeden einzelnen Fahrzeugtyp zu lehren, wäre ein Witz. Welchen
Anteil machen Velomobile im Straßenverkehr aus? Man kann es
wahrscheinlich noch nicht einmal in Promille ausdrücken.
> >> Den Motor hört man üblicherweise, wenn man neben einem
Kfz herfährt.
> >
> > Aber nicht unbedingt, wenn man selber in einem Kfz fährt.
>
> Ich gehe davon aus, dass ein Beifahrer im Polizeiauto war, der sich
dafür
> aus dem Fenster lehnen könnte. Bei höheren Windgeschwindigkeiten
hört man
> einen leisen Motor jedoch nicht mehr.
Eben. Und der ist ja wohl ziemlich schnell gefahren.
> >> Es gab also keinen begründeten Verdacht, den Fahrer
anzuhalten.
> >
> > Aha. Du bist dabei gewesen?
>
> Aus dem Bericht geht der Grund für den Eingriff in die Freiheit
> des "Extrembikers" nicht hervor. Ich hätte einen Grund
angegeben, denn
> ansonsten sieht die Aktion nach Schikanierung von ungepanzerten
> Verkehrsteilnehmern aus.
Natürlich ging der Grund aus dem Bericht hervor. Der Polizei wurde
mehrfach ein raketenähnliches Fahrzeug gemeldet. Die Polizei schickt
eine Streife raus, um das "seltsam anmutende Gefährt" zu
identifizieren.
Und dazu muss man es anhalten, eine Unterhaltung während der Fahrt geht
ja nun auch nicht.
> Auch die wiederholte Feststellung, der "Extrembiker" hätte
nix verbotenes
> gemacht, ist diskriminierend. Der Journalist hätte fragen
müssen, ob die
> Polizei sich korrekt verhalten hat
Daran besteht kein Zweifel. Die Polizei darf jederzeit jedermann
anhalten um eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Dazu muss kein
besonderer Grund vorliegen. Findest Du groß anglegte Alkoholkontrollen
oder Kontrollen, ob Warndreieck und Verbandskasten vorhanden sind, auch
diskriminierend?
Peter
--
Peter de Leuw
Rellingen
Peter de Leuw schrieb:
> Daran besteht kein Zweifel. Die Polizei darf jederzeit jedermann
> anhalten um eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Dazu muss kein
> besonderer Grund vorliegen.
Ich bin dagegen. In den USA ist dies übrigens nicht erlaubt.
> Findest Du groß anglegte Alkoholkontrollen oder Kontrollen, ob
Warndreieck
> und Verbandskasten vorhanden sind, auch diskriminierend?
Ja, diskriminierend gegenüber Verkehrsteilnehmern, die diese
Ausrüstung
nicht mitzuführen haben.
Hallo,
> > Daran besteht kein Zweifel. Die Polizei darf jederzeit jedermann
> > anhalten um eine Fahrzeugkontrolle durchzuführen. Dazu muss kein
> > besonderer Grund vorliegen.
>
> Ich bin dagegen. In den USA ist dies übrigens nicht erlaubt.
Ich bin dafür. Lieber gelegentliche, freundliche Kontrollen
als von betrunkenen oder unversicherten überfahren zu werden.
--
Gruß, Andreas
http://www.liegerad-fernweh.de
E-Mail nur an die Antwortadresse und mit "Usenet" im Betreff