Am Sun, 30 Sep 2007 11:31:42 +0000 schrieb Marcus Endberg:
> Ervin Peters wrote:
> [Fahrstreifenbreite]
>> Ich tendiere zu >5,5m erst ab da ist ordentliches
Ãśberholen von KFZ bei
>> Gegenverkehr möglich.
>
> KFZ duerfen i. A. bis zu 2,55 m breit sein (zzgl. Spiegel etc.).
OK 1,5+0,7+1,5+2,8 = 6,5m
<berichtigung>
Ich tendiere zu >6,5m erst ab da ist ordentliches Ãśberholen von KFZ
bei
>> Gegenverkehr möglich.
</berichtigung>
Das schöne ist allerdings das so breite Fahrstreifen aus anderen
Gründen
schon nicht mehr gebaut werden.
ervin
Am Sun, 30 Sep 2007 13:10:31 +0200 schrieb Ervin Peters:
> Am Sun, 30 Sep 2007 10:39:08 +0200 schrieb Elke Bock:
>
> > Roland White schrieb:
> >
> >>Naja. Wenn ich mit dem Rad auf der Fahrbahn fahren darf, stelle
ich da
> >>einklich keine nennenswerte Fehlanpassung fest (Schilderwald mal
außen
> >>vor). Wie sollte denn Deiner Meinung nach eine bessere Anpassung
an den
> >>nichtmotorisierten (hier: Rad-)Verkehr aussehen?
> >
> > Fahrstreifenbreite (zumindest die rechte) nicht wie üblich
3,25-3,50m
> > sondern entweder <= 3m oder >4m.
>
> Ich tendiere zu >5,5m erst ab da ist ordentliches Überholen von
KFZ bei
> Gegenverkehr möglich.
Und ich tendiere zu etwas mehr Realitätssinn. Da reichen dann Breiten ab
etwa 4,50 m zum selben Zweck aus, wenn alle mitspielen. Lkw sind dabei
natürlich außen vor. Aber auf Bundesstraßen mit 4,50 m breiten
Fahrstreifen (z.B. B85 nördlich Passau) fährt sich
erfahrungsgemäß gut.
Innerorts könnten vielleicht sogar etwas weniger ausreichen. Aber das
soll Elke begründen, die "breiter als 4 Meter" angegeben hat.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Am Sun, 30 Sep 2007 14:47:32 +0200 schrieb Ervin Peters:
> Am Sun, 30 Sep 2007 11:31:42 +0000 schrieb Marcus Endberg:
>
> > Ervin Peters wrote:
> > [Fahrstreifenbreite]
> >> Ich tendiere zu >5,5m erst ab da ist ordentliches
Überholen von KFZ bei
> >> Gegenverkehr möglich.
> >
> > KFZ duerfen i. A. bis zu 2,55 m breit sein (zzgl. Spiegel etc.).
>
> OK 1,5+0,7+1,5+2,8 = 6,5m
>
> <berichtigung>
> Ich tendiere zu >6,5m erst ab da ist ordentliches Überholen von
KFZ bei
> >> Gegenverkehr möglich.
> </berichtigung>
>
> Das schöne ist allerdings das so breite Fahrstreifen aus anderen
Gründen
> schon nicht mehr gebaut werden.
Das ist nicht ein Fahrstreifen, sondern zwei, die Du vorschlägst.
Gucksdu § 7 Abs. 1 StVO.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Am Mon, 01 Oct 2007 07:05:33 +0000 schrieb Bernd Sluka:
> Und ich tendiere zu etwas mehr Realitätssinn.
Ich manchmal auch. Deshalb möchte ich zu bedenken geben, das sich
die
Wahrnehmung mancher nicht an der realen Fahrspurbreite orientiert,
sondern an der gefühlten. Und die gefühlte
Fahrspurbreite ist auf
BundesstraÃźen bei vielen >= 5 m, was gerade heute wieder zufolge
hatte
das einige Ãśberholmanöver heute auf der L1053 zwischen
Bad Berka und
Troisdorf gründlich danebengingen[1], weil die reale
Fahrspurbreite nur
im Bereich 3,5m liegt.
> Da reichen dann Breiten ab etwa 4,50 m zum selben Zweck aus, wenn alle
> mitspielen.
Bernd, das ist zwar richtig, aber genau die Argumentation, die Radfahrer
im Laufe der Zeit an den rechten StraÃźenrand gebracht haben, weil sich
iterativ die Abstände verringert haben.
> Lkw sind dabei natürlich auÃźen vor. Aber auf
BundesstraÃźen mit 4,50 m
> breiten Fahrstreifen (z.B. B85 nördlich Passau)
fährt sich
> erfahrungsgemÃ¤Ãź gut.
>
> Innerorts könnten vielleicht sogar etwas weniger ausreichen.
Aber das
> soll Elke begründen, die "breiter als 4 Meter"
angegeben hat.
[1] <http://maps.google.de/maps?f=q&hl
Am Mon, 01 Oct 2007 07:06:31 +0000 schrieb Bernd Sluka:
> Am Sun, 30 Sep 2007 14:47:32 +0200 schrieb Ervin Peters:
>> Am Sun, 30 Sep 2007 11:31:42 +0000 schrieb Marcus Endberg:
>>
>> > Ervin Peters wrote:
>> > [Fahrstreifenbreite]
>> >> Ich tendiere zu >5,5m erst ab da ist ordentliches
Ãśberholen von KFZ
>> >> bei Gegenverkehr möglich.
>> >
>> > KFZ duerfen i. A. bis zu 2,55 m breit sein (zzgl. Spiegel etc.).
>>
>> OK 1,5+0,7+1,5+2,8 = 6,5m
>>
>> <berichtigung>
>> Ich tendiere zu >6,5m erst ab da ist ordentliches
Ãśberholen von KFZ bei
>> >> Gegenverkehr möglich.
>> </berichtigung>
>>
>> Das schöne ist allerdings das so breite Fahrstreifen aus
anderen
>> Gründen schon nicht mehr gebaut werden.
>
> Das ist nicht ein Fahrstreifen, sondern zwei, die Du
vorschlägst.
> Gucksdu § 7 Abs. 1 StVO.
Stimmt ja auch, der zum Ãśberholen ausserhalb des Gegenverkehrs
notwendige
Platz entspricht dem zweier schmaler Fahrstreifen, einen für den
Radfahrer und einen für den Ãśberholer. Ob man diese so
Anordnet oder
gleich zwei Spuren markiert ist da nebensächlich. Auf schmalen
Fahrbahnen
ist es halt die Spur des Gegenverkehrs.
ervin
Am Mon, 01 Oct 2007 07:05:33 +0000 schrieb Bernd Sluka:
> Am Sun, 30 Sep 2007 13:10:31 +0200 schrieb Ervin Peters:
> Und ich tendiere zu etwas mehr Realitätssinn. Da reichen
dann Breiten ab
> etwa 4,50 m zum selben Zweck aus, wenn alle mitspielen.
Also, wenn sich entgegen der aufgemalten Verkehrszeichen
temporär eine
3x3 Fahrspurlösung einstellt. Gut dagegen habe ich nichts, weil
dann
passt.
Dann kann man natürlich die Fahrspurmalereien auch ganz sein
lassen...
ervin
Am Mon, 1 Oct 2007 15:34:51 +0200 schrieb Ervin Peters:
> Am Mon, 01 Oct 2007 07:05:33 +0000 schrieb Bernd Sluka:
>
> > Am Sun, 30 Sep 2007 13:10:31 +0200 schrieb Ervin Peters:
> > Und ich tendiere zu etwas mehr Realitätssinn. Da reichen dann
Breiten ab
> > etwa 4,50 m zum selben Zweck aus, wenn alle mitspielen.
>
> Also, wenn sich entgegen der aufgemalten Verkehrszeichen temporär
eine
> 3x3 Fahrspurlösung einstellt.
Nicht mal das ist nötig. Der Gegenverkehr muß lediglich in seinem
Fahrstreifen rechts fahren (damit ist der Abstand zum Gegenverkehr
gewährleistet) und der Radfahrer das Überholen ermöglichen. Dann
kann
der Überholende im Fahrstreifen bleiben:
0,4 + 0,6 + 1,5 + 2,0 = 4,5 m
In der Realität passen aber auch mal 1,20 m zwischen Auto und Fahrrad.
Wem das zu wenig wird, der erhöhe einfach den Abstand zwischen Fahrrad
und Fahrbahnrand auf einen Meter.
> Dann kann man natürlich die Fahrspurmalereien auch ganz sein
lassen...
Ohne Markierungen fahren auf jeden Fall alle langsamer. Das ließ sich
auch auf der breiten B 85 bestätigen (nach Erneuerung der
Verschleißdecke), aber nicht nur dort. Auf Dauer empfände ich das
Fehlen
einer Leitlinie in Straßenmitte bei dieser Breite (da passen 4 Autos
gerade so nebeneinander) doch etwas unsicher. Denn nach Gewöhnung
würden
die hiesigen Bauern tatsächlich auf drei Fahrstreifen überholen und
zwar
Autos untereinander.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Am Mon, 1 Oct 2007 09:39:56 +0000 (UTC) schrieb Ervin Peters:
> Am Mon, 01 Oct 2007 07:05:33 +0000 schrieb Bernd Sluka:
>
> > Da reichen dann Breiten ab etwa 4,50 m zum selben Zweck aus, wenn
alle
> > mitspielen.
>
> Bernd, das ist zwar richtig, aber genau die Argumentation, die Radfahrer
> im Laufe der Zeit an den rechten Straßenrand gebracht haben, weil
sich
> iterativ die Abstände verringert haben.
Nein, das ist nicht nötig. gerade auf 4 bis 4,50 m hat man noch die
Wahl, ob man sie vorbeilassen will.
> > Lkw sind dabei natürlich außen vor. Aber auf
Bundesstraßen mit 4,50 m
> > breiten Fahrstreifen (z.B. B85 nördlich Passau) fährt sich
> > erfahrungsgemäß gut.
> >
> > Innerorts könnten vielleicht sogar etwas weniger ausreichen.
Aber das
> > soll Elke begründen, die "breiter als 4 Meter"
angegeben hat.
>
> [1] <http://maps.google.de/maps?f=q&hl