Mon, 10 Sep 2007 21:49:14 +0200, Rainer Mai:
>rundablage@goehrde.net (Robert Bar) schrieb:
>
>
>>Rainer Mai wrote:
>>
>>> Quark. Wie gesagt, Shimano-Lagertausch ist schwieriger. Dabei
kann man
>>> auch mehr kaputtmachen, wenn man nicht hyperkonzentriert arbeitet
>>> (bezeichnerweise gibt es vom Hersteller auch keine Anleitung
für die
>>> Reparatur des Ex&Hopp-Produkts. Sie ist nicht vorgesehen,
deshalb werden
>>> auch nbicht alle benötigten Ersatzteile angeboten.).
Es gibt Infos von Shimano für Händler.
>>... und meist ist jenes Lager im A****, welches *nicht* als Ersatzteil
>>im Katalog aufgeführt ist.
>
>Nein, das andere *ist* im Katalog geführt: Fertig montiert im
>zusammengebauten "Innendynamo", den man komplett mit Achse zu
kaufen hat.
Sofern verfügbar bei Lange. Außerdem muß man sehr vorsichtig
agieren, um
den 8-Kant im Butter-Alu nicht rund zu drehen. BTDTNT.
>Aber, pssst: Man kann einfach zwei von den erhältlichen kaufen -
zumindest
>bei den NX sind die rechts/links identisch. Das war das Ergebnis meiner
>experimentellen Test-Bestellung.
Scheint i.A. so zu sein.
>>Als gelernter Werkzeugmacher hat man im explodierten Zustand des
>>Bauteils einen Blick für Komponenten, die irreparabel sind:
für mich war
>>der Zustand der Konen *der* Grund, weshalb ich nach nur(!) 3 Jahren
>>Alltagseinsatz eines Shynamos einen SON verbaut habe.
Man muß aber schon sagen, daß Lager und Dichtungen bei DH3N70/71/80
ein
ganzes Stück besser als bei NX30/32 und Konsorten ausgeführt sind.
>Meiner hat auch etwa so lang gehalten. Dann waren beide Konnen
fällig.
>Beim Austausch des "illegalen" (den der Hersteller der
Ex&Hopp-Ware nicht
>gewechselt haben möchte) schaffte ich es, die Isolierung des in der
Achsnut
>verlegten Drahts zu beschädigen ... zur Reparatur brauchte ich u.a.
einen
>Lötkolben und einen sehr speziellen Draht (teflonisoliert, extrem
dünn muss
>es nämlich sein, weil wenig Platz).
Die Shimano-Nabendynamos sind - wie der SON auch - nicht auf
Reparierbarkeit durch Dritte hin optimiert. Ob sich eine Optimierung auf
Reparierbarkeit für engagierte Bastelfreaks auszahlen würde?
>Neben dem schwer reparablen Lagerblues hat mich das Finish der Ankerbleche
>geschockt: Nix überdreht, irgendwie krumm und schief abgekantet,
>Riesen-Luftspalt zum Magnetring. Da konnte ich mir dann auch vorstellenn,
>woher die riesenhaften Schleppverluste kommen (oder ist das nicht die
>Ursache, Andreas?).
Nein. Ursache ist eher die mangelnde Blechung des Stators. Die moderneren
Modelle von Shimano haben da ja zum SON deutlich aufgeschlossen - sowohl
was Wirbelstromreduktion durch Blechung als auch Präzision angeht.
Dichtungssystem und Feinabstimmung sind aber natürlich immer noch besser
beim SON - aus meiner nicht ganz unabhängigen Sicht...
>>juckt das keinen Toten.
>>Investiert ein anderer 150 Euronen in eine anständige
Lichtmaschine an
>>seinem Fahrrad, riskiert er, für verrückt gehalten zu werden
...
Als ich vor 12 Jahre 300DM für den ersten SON ausgab (damals war ich noch
nicht dort beschäftigt)- um ihn an mein Rad mit nahezu
ausschließlich
Sperrmüllteilen zu verbauen, galt das als vollkommen unverständlich.
Nabendynamo - wer braucht denn sowas? Seither ist er ohne nennenswerte
Unterbrechung im Einsatz - mittlerweile am Rad meiner Freundin.
Andreas