Nach einer längeren Regenfahrt hat mein Schaltwerk zu reissen begonnen
und ich fürchtete schlimmes.
Aus dem nix heraus das Schaltauge verbiegen ist ja wohl kaum möglich.
Ichstellte ein ungängiges Kettengleid fest.
Die Kette ist etwa 1200km alt und erstaunlich unabgenutzt.
Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt daß die
Walze
zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne aufliegen, bei
diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern 2,2mm.
Klingt nicht nach viel ist aber mit freiem Auge sichtbar.
Dort legt sich das Kettenglied nach dem Duchlauf der Schaltwerksröllchen
zusammen und kommt in gefaltenem Zustand zum Ritzel.
Merkt man hauptsächlich wenn wieder wasser im spiel war und vor allem
bei schnellen gängen mit kleinen Ritzeln.
Hab mir andere Ketten ansgesehen und sowas nicht gefunden.
Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
Hans Holbein schrieb:
>
> Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt daß die
Walze
> zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne aufliegen, bei
> diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern 2,2mm.
2 mm kann nicht sein, da würde die Kette auf den 2 mm breiten
Kettenblättern klemmen. Ich habe bei 9-fach Ketten knapp 2,1 mm gemessen.
> Klingt nicht nach viel ist aber mit freiem Auge sichtbar.
0,1 mm können bei einem Kettenglied schon sehr viel sein.
> Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
Hat sich vermutlich ein Röllchen einer breiteren Kette hineingeschummelt.
--
Gerald | o/\,/\o ^ ^ ^
| (.(.) | | |
| =( o )= |
| W B
Hans Holbein wrote:
> Nach einer längeren Regenfahrt hat mein Schaltwerk zu reissen
begonnen
> und ich fürchtete schlimmes.
> Aus dem nix heraus das Schaltauge verbiegen ist ja wohl kaum möglich.
>
> Ichstellte ein ungängiges Kettengleid fest.
> Die Kette ist etwa 1200km alt und erstaunlich unabgenutzt.
>
> Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt daß die
Walze
> zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne aufliegen, bei
> diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern 2,2mm.
>
> Klingt nicht nach viel ist aber mit freiem Auge sichtbar.
>
> Dort legt sich das Kettenglied nach dem Duchlauf der
Schaltwerksröllchen
> zusammen und kommt in gefaltenem Zustand zum Ritzel.
>
> Merkt man hauptsächlich wenn wieder wasser im spiel war und vor allem
> bei schnellen gängen mit kleinen Ritzeln.
>
> Hab mir andere Ketten ansgesehen und sowas nicht gefunden.
>
> Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
Ausreißer, nicht gehärtet... hatte ich auch schon mal, war aber IIRC
ne
KMC-Kette, bei der das Röllchen mit der Zeit breitgelatscht wurde...
Olaf, dessen Holde sich heute mehrfach beschwert hat zuviel Bremsen zu
müssen und zu wenig treten zu dürfen, Schultz
Gerald Eischer schrieb:
> Hans Holbein schrieb:
>> Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt daß
die Walze
>> zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne aufliegen,
bei
>> diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern 2,2mm.
>
> 2 mm kann nicht sein, da würde die Kette auf den 2 mm breiten
> Kettenblättern klemmen. Ich habe bei 9-fach Ketten knapp 2,1 mm
gemessen.
Ich hab die Kette nicht auseinandergenommen, sondern die Schublehre so
präzise als irgend möglich angehalten und mit dem Auge in deckung
gebracht, satt den Teil zu umfassen.
>
>> Klingt nicht nach viel ist aber mit freiem Auge sichtbar.
>
> 0,1 mm können bei einem Kettenglied schon sehr viel sein.
Mich nimmt Wunder, warum das jetzt erst auffällt.
>
>> Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
>
> Hat sich vermutlich ein Röllchen einer breiteren Kette
hineingeschummelt.
>
Tatsächlich. 8 Fachkettenröllchen....
Ich nehme nicht an, das nun reklamieren zu können ;-)
Hans Holbein schrieb:
> Gerald Eischer schrieb:
>
>>Hans Holbein schrieb:
>>
>>>Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt
daß die Walze
>>>zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne
aufliegen, bei
>>>diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern 2,2mm.
>>
>>2 mm kann nicht sein, da würde die Kette auf den 2 mm breiten
>>Kettenblättern klemmen. Ich habe bei 9-fach Ketten knapp 2,1 mm
gemessen.
>
> Ich hab die Kette nicht auseinandergenommen,
Ich auch nicht.
> sondern die Schublehre so
> präzise als irgend möglich angehalten und mit dem Auge in
deckung
> gebracht, satt den Teil zu umfassen.
Ich habe die Schneiden hineingesteckt.
>>>Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
>>
>>Hat sich vermutlich ein Röllchen einer breiteren Kette
hineingeschummelt.
>
> Tatsächlich. 8 Fachkettenröllchen....
>
> Ich nehme nicht an, das nun reklamieren zu können ;-)
Wieso nicht? Ist doch eindeutig ein Fertigungsfehler.
--
Gerald | o/\,/\o ^ ^ ^
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| W B
Gerald Eischer schrieb:
> Hans Holbein schrieb:
>> Gerald Eischer schrieb:
>>
>>> Hans Holbein schrieb:
>>>
>>>> Nun habe ich aber bei dem ungängigen Glied festgestellt
daß die Walze
>>>> zwischen den Laschen, also der Teil auf dem die Zähne
aufliegen, bei
>>>> diesm Glied nicht 2mm stark ist, wie all die anderen sondern
2,2mm.
>>> 2 mm kann nicht sein, da würde die Kette auf den 2 mm breiten
>>> Kettenblättern klemmen. Ich habe bei 9-fach Ketten knapp 2,1
mm gemessen.
>> Ich hab die Kette nicht auseinandergenommen,
>
> Ich auch nicht.
>
>> sondern die Schublehre so
>> präzise als irgend möglich angehalten und mit dem Auge in
deckung
>> gebracht, satt den Teil zu umfassen.
>
> Ich habe die Schneiden hineingesteckt.
Da ist ja mächtig Luft zwischen Innenkante Lasche und Rollenbreite,
weshakb ich die Rollen gemessen habe. Die Lasche am verdickten Röllchen
hart auch nur den gleichen Abstand (Bolzengebunden) weshalb es hakt.
>
>>>> Ein Ausreisser oder innerhalb der Fertigungstoleranzen?
>>> Hat sich vermutlich ein Röllchen einer breiteren Kette
hineingeschummelt.
>> Tatsächlich. 8 Fachkettenröllchen....
>>
>> Ich nehme nicht an, das nun reklamieren zu können ;-)
>
> Wieso nicht? Ist doch eindeutig ein Fertigungsfehler.
>
Aber kurz vor Lebensende der Kette?
Hans Holbein schrieb:
> Gerald Eischer schrieb:
>
>>Hans Holbein schrieb:
>>
>>>sondern die Schublehre so
>>>präzise als irgend möglich angehalten und mit dem Auge in
deckung
>>>gebracht, satt den Teil zu umfassen.
>>
>>Ich habe die Schneiden hineingesteckt.
>
> Da ist ja mächtig Luft zwischen Innenkante Lasche und Rollenbreite,
> weshakb ich die Rollen gemessen habe. Die Lasche am verdickten
Röllchen
> hart auch nur den gleichen Abstand (Bolzengebunden) weshalb es hakt.
Die Innenlaschen habe ich natürlich zusammengedrückt. Geht aber
einfacher, wenn man am Ende der Kette misst...
>>>Ich nehme nicht an, das nun reklamieren zu können ;-)
>>
>>Wieso nicht? Ist doch eindeutig ein Fertigungsfehler.
>
> Aber kurz vor Lebensende der Kette?
Das ist jetzt interessant, ob, und wenn ja wie, die gesetzliche
Gewährleistung auch für Verschleißteile kurz vor deren
Lebensdauerende gilt.
--
Gerald | o/\,/\o ^ ^ ^
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